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Deggendorfer Zeitung: Serie zu den Programmen

Seit Samstag stellt die Deggendorfer Zeitung jeden Tag einen anderen Programmaspekt vor. Für Samstag hatte sie das Thema „Stadtentwicklung“ vorgegeben, für heute das Thema „Wirtschaft“. Jeweils 750 Zeichen durften jede bei der Stadtratswahl antretende Partei/Wahlgemeinschaft dazu formulieren.

Das ist sehr erfreulich, folgende Probleme gibt es aber doch:

– nur 5 der 8 Kandidatenlisten haben sich beim Thema „Stadtentwicklung“ an die Zeichenvorgabe gehalten, Ausreißer beim ersten Text waren  Junge Liste ca. 815, die CSU ca. 850, die WAN sogar ca. 930. Heute beim zweiten Text „Wirtschaft“ war die Disziplin dann besser, oder wurde seitens der Deggendorfer Zeitung nun doch auf Kürzungen aus Fairnessgründen gedrängt?

– Die Deggendorfer Zeitung hat durch ihre begrüßenswerte Aktion leider auch einen nivellierenden Effekt erreicht: Während wir FREIEN WÄHLER aus unserem im Dezember vorgestellten und verabschiedeten Programm, das seit Januar im Kandidatenprospekt verteilt wird, nur die Punkte herausgreifen und in 750-Zeichen-Form bringen mussten, konnten andere jetzt nachziehen und aufholen, von denen man bis vor kurzem kaum programmatische Aussagen hören oder lesen konnte.

– Die Themen sind natürlich sehr überlappend und wenig trennscharf, so dass man schon alles im Überblick sehen und bewerten muss, da jedes Thema verschiedene Interpretationen zum Umfang zulässt.

Hier die beiden ersten Progammstatements der FREIEN WÄHLER

Stadtentwicklung, Sabine Ruhstorfer, Listenplatz 6:

Gebäude, Grünanlagen, Plätze und Straßen bestimmen unsere Lebensqualität und Wohnumfeld. Fehlentwicklungen müssen verhindert werden. Dazu sind die Bürger nachhaltig einzubinden. Die FREIEN WÄHLER streben an für die Ziele der Stadtentwicklung einen breit angelegten Beteiligungsprozess zu starten.

Bereits heute stehen folgende Ziele fest:

– den Hochwasserschutz (HW100) schnellstmöglich umzusetzen,

– Deggendorf im Einklang mit der Erhaltung von Natur und Landschaft weiterzuentwickeln,

– städtebaulich qualitativ hochwertige Konzepte zu erarbeiten, z.B. zur Nutzung der städtischen Grundstücke im Kapuzinerquartier für Wohnnutzung,

– eine vorausschauende Bodenpolitik,

– sinnvolle Synergiekonzepte im gemeinsamen Oberzentrum Deggendorf / Plattling

Wirtschaft, Karl Hauser, Listenplatz 8

Eine florierende Wirtschaft schafft Arbeitsplätze und erhöht die Gewerbesteuereinnahmen – das ist gut für alle. Die Förderung des Mittelstands und die Ansiedlung von Unternehmen im Einklang mit den Zielen der Stadtentwicklung ist eine Aufgabe, die die FREIEN WÄHLER mit aller Kraft vorantreiben werden.

Dazu muss die Stadt gestaltenden Chancen durch eine vorausschauende Grunderwerbspolitik nutzen. Absolventen der Technischen Hochschule, junge Meister und Techniker müssen gute Bedingungen für Firmengründungen vorfinden, so dass die hier vermittelten Kompetenzen direkt der Region zu Gute kommen können.

Ein schnelles Internet überall ist Pflicht für eine gute wirtschaftliche Weiterentwicklung z.B. für Dienstleistungen auch mit Heimarbeitsplätzen.