Monatsarchiv: Januar 2014

Austausch mit Prof. Dr. M. Piazolo, MdL, neuer Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses des Bayerischen Landtags

Am Rande des Neujahrsempfangs der Fraktion der Freien Wähler im Bayerischen Landtag trafen Prof. Dr. Johannes Grabmeier und der neue Vorsitzende des Auschusses für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL, zusammen. Aktuelle Fragen der Hochschulpolitik in Bayern, insbesondere die Förderung der Internationalität für deutsche Studierende standen im Mittelpunkt des Gedankenaustausches. Vereinbart wurde, dass man zu hochschulpolitischen Fragen in Kontakt bleiben wird.

Prof. Dr. J. Grabmeier und Prof. Dr. M. Piazolo, MdL, beim Neujahrsempfang der Fraktion der Freien Wähler im Landtag

Prof. Dr. J. Grabmeier und Prof. Dr. M. Piazolo, MdL, beim Neujahrsempfang der Fraktion der Freien Wähler im Landtag

Interview anlässlich der Kardinalsernennung des früheren Regensburger Bischofs

Wenn in der Politik oder in einem Untenehmen Verantwortliche polarisieren und ausgrenzen, Strukturen zerstören etc. dann werden sie abgelöst, im besten Fall nach oben auf höher dotierte, aber weniger einflussreiche Positionen wegbefördert.

Nicht so in der römisch-katholischen Kirche, die mir sehr am Herzen liegt! Lesen Sie das Interview, das heute im Neuen Tag (Weiden, Amberg) zur Ernennung von Kardinal Gerhard Ludwig Müller publiziert wurde.

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/3997701-454-strukturen_aus_roemischem_kaiserreich%E2%80%9C,1,0.html

Planung des Öffentlichen Personennahverkehrs

Heute berichtet die Deggendorfer Zeitung  http://www.pnp.de/region_und_lokal/landkreis_deggendorf/deggendorf/1162798_So-kommt-das-neue-Stadtbusnetz-an.html über Reaktion zur Neukonzeption des Busverkehrs.

Dazu einige Anmerkungen:Frage 1. Warum kann es keine gute Verbindung zum Zentrum geben, wenn man mit dem Zug aus dem Bayerischen Wald in Deggendorf ankommt?

Antwort:

Zunächst die wichtigsten Planungsgrundsätze nach denen geplant wurde:

1.1. Die drei Durchmesserlinien mit Stammstrecke vom Hauptbahnhof zum Oberen Stadtplatz und zurück verkehren einmal pro Stunde in beiden Richtungen mit einer gesamten Umlaufzeit von maximal einer Stunde.

1.2. Es gibt einen konsequenten Stundentakt.

1.3. Verbindungen am Bahnhof nach Plattling und von Plattling betreffen mehr Personen als von und nach Zwiesel.

Linie 1 muss am Schulzentrum mittags nach 13:00 Uhr Schüler nach Scheuering transportieren, kommt also ziemlich zwangsmäßig ein paar Minuten (0:06) nach der vollen Stunde am Hauptbahnhof an. Damit ist eigentlich alles schon festgelegt für diese Linie, da sie eine feste Umlaufzeit von knapp einer Stunde hat und daher keine Spielräume. Sie kommt dann gerade mal so von Scheuering zurück, dass sie Personen vom Oberen Stadtplatz zum Hauptbahnhof bringt, damit diese den Zug nach Plattling erreichen. (0:39, Abfahrt nach Plattling um 0:45)

Jetzt brauchen wir eine Linie, die 5 Minuten also um 0:21 Minuten nach der vollen Stunde am Hauptbahnhof die aus Plattling ankommenden ins Zentrum bringt. Da haben wir nur noch die Linie 2 oder die Linie 3. Da die Linie 2 in der Frühe auch vor allem Schüler zu den Schulen bringen muss, wird die Linie 3 so eingerichtet, dass sie um 0:21 vom Hauptbahnhof zum Oberen Stadtplatz fährt. Wegen der festen Umlaufzeiten kommt sie zwangsweise um 0:05 nach der vollen Stunde am Hauptbahnhof an. Das gibt eine gute Verbindung vom Zentrum für die Leute, die mit der Bahn Richtung Bayerischen Wald fahren.

Auf der Stammstrecke soll möglichst in gleichen Abständen dreimal in der Stunde vom Hbf zum Ob. Stadtplatz gefahren werden. Da kann man jetzt schon froh sein, dass die letzte verbleibende Linie, die Linie 2, mit ihren Schul-Nebenbedingungen so halbwegs noch ins Konzept passt und um 0:23 von der Stadt ankommt und um 0:40 Richtung Stadt fährt.

Wenn Sie dann noch bedenken, dass auch die Leute von den Westlichen Stadtteilen (Himmelreich, Hirzau, Aletsberg) passend zu Waldbahn möglichst in beiden Richtungen und wieder zurück guten Anschuss haben wollen, dann spätestens sollte auch der letzte verstehen, dass nicht alle Bedingungen dieser Art angesichts der Rahmenbedingungen erfüllt werden können

Frage 2: Warum gibt es keine Stadtbusse in den Stadtteilen rechts der Donau, die ins Zentrum fahren?

Sehr gute Frage. Es ist Ziel der Freien Wähler und mein Ziel, dies in der nächsten Periode hinzubekommen. Die Sachlage ist aber mehr als komplex: Es gibt Betriebskonzessionen, die (von der Regierung von Niederbayern) nach dem Deutschen Personenbeförderungsgesetz an einzelne Busunternehmer vergeben sind. Das sind sogenannte Landkreisbusse (VLD), die von anderen Orten her nach Deggendorf fahren. Denen kann man nicht mit Stadtbussen einfach Konkurrenz machen. Man muss diese einvernehmlich mit einbinden oder Abstandszahlungen leisten. Europarechtliche Ausschreibungsverpflichtung kommen – gewissermaßen querliegenden dazu. Ein wichtiger Schritt ist aber auf meine Anregung von der Stadt Deggendorf schon gemacht: Man hat die Aufgabenträgerschaft nach Bayerischem ÖPNV-Gesetz vom Landkreis in die Stadt geholt. Das kann Basis für Lösungen auch für die Stadtteile rechts der Donau in Deggendorf sein.

Machen Sie am 16.03. die Fraktion der Freien Wähler stark, dann können wir uns mit Gewicht diesen Aufgaben widmen!

 

 

 

 

 

 

Kulturgut Schafkopf und Oper

Vorgestern abend fand das schon traditionelle Schafkopfrennen des Stadtsportverbandes im überfüllten Stadthotel/Kolpingshaus statt.  140 Teilnehmer pflegten das bayerische Kulturgut Schafkopf. Leider waren wenig junge Leute mit dabei. Das wurde in meinem beiden Runden von mehreren Seite bedauert. Über meinen 24. Platz mit 20 Punkten habe ich mich sehr gefreut.

In der Kommunalpolitik ist auch Kultur ein wichtiges Thema, der Kulturbegriff ist hier sehr weit zu sehen und da hat Schafkopf genauso seinen Platz wie die Oper.

Gestern abend waren meine Frau und ich dann im Stadttheater Passau bei einer Aufführung des Niederbayerischen Landestheaters von Vincenco Bellinis Oper „Der Pirat“ – ein selten gespieltes Werk mit Herz, Schmerz, Wahnsinn und entsprechender italienischer Koloraturorgie. Das Haus war ausverkauft, allein zwei volle Busse brachten Besucher von Osterhofen nach Passau. Von daher ist die Anregung der Freien Wähler zu prüfen, ob nicht auch Deggendorf Spielstätte neben Passau, Landshut und Straubing Spielstätte des Niederbayerischen Landestheater werden sollte, durchaus sinnvoll. Das wäre eine schöne Bereicherung!

Für Februar bereite ich für die Freien Wähler eine Abend zur Diskussion über Kultur in Deggendorf mit Peter Glotz vor.

Probefahrt auf den neuen Stadtbuslinien

Heute vormittag hat der ÖPNV-Arbeitskreis zusammen mit den Bürgermeistern Peter Volkmer und Hermann Wellner mit einer Probefahrt die seit heute früh fahrenden Bussen nach dem neuen Konzept gestartet. Die neuen Stammstrecke vom Oberen Stadtplatz über die Technische Hochschule zum Hauptbahnhof und dann weiter in die Hirzau und zurück wurde auf der Fahrt um 10:14 in Augenschein genommen. Ab sofort fahren dreimal die Stunde Busse auf der Stammstrecke. In die Stadtteile Hirzau (2), Himmelreich (1), Aletsberg (3), Scheuering und Klinikum (1), Mietraching (3) und Rörerstraße (2) kommt man im Stundentakt durchgehend alle Stunde zu einer festen Zeit – und natürlich zurück. Zum ersten Mal gibt es eine direkte Verbindung vom Hauptbahnhof zum Klinikum. Die Linie 4 bindet Deggenau, die Orte von Reinprechting bis Miezing sowie die Stadt-Au viermal am Tag ans Zentrum an.

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Ordnungsamtschef G. Löfflmann, Prof. Dr. Johannes Grabmeier und Busunternehmer Josef Artmeier beim Einsteigen in die Stadtbuslinie 2 Richtung Hirzau am Oberen Stadtplatz