Am Sonntag dem 02. März 2008 wird in Deggendorf der Stadtrat neu gewählt. 40 Frauen und Männer sind für sechs Jahre für die Geschicke der Stadt Deggendorf verantwortlich.
Auf der Liste der CSU kandidiere ich für den Stadtrat. Ich bin seit 2000 in Deggendorf, nachdem ich einen Ruf auf eine Professur für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Deggendorf erhalten hatte. Aufgewachsen bin ich im nicht all zu fernen Dingolfing. Studium und Beruf führten mich nach München, Warwick (England), Bayreuth und Heidelberg.
Liebe Deggendorferinnen und Deggendorfer, auf diesem Blog will ich eine Plattform bieten für aktuelle Fragen und Themen rund um Deggendorf und zur bevorstehenden Kommunalwahl und mich als Ihr Kandidat vorstellen. Umgekehrt können Sie mich jederzeit per Email (info@grabmeier.net) erreichen.
Ihr Johannes Grabmeier
3 Antworten bis hierher ↓
Hans Feichtinger // 9 Dezember, 2007 um 5:51
Lieber Johannes,
Dein Blog finde ich sowohl von der Form wie vom Inhalt her Klasse. Gratuliere! Die aufgenommen Themen stellen, für die hoffentlich zahlreichen Besucher Deiner Seiten, eine wichtige Informationsquelle zur Kommunalpolitik dar.
Zum Thema „Euorpa-Halle“:
Auch wenn ich meine, dass die Erweiterung der Stadthalle überflüssig ist, in einem stimme ich Dir zu: Europahalle (?), dies scheint mir ein Schuh, der für die Stadt zu groß ist. Darüber hinaus stört mich schon lange das Anhängsel „-halle“. „Halle“ bringt den Charakter dieses Gebäudes nicht treffend zum Ausdruck und ruft nur negative Assoziationen hervor. Wenn du auf den 2. Aufzug in Tannhäuser „Dich teure Halle grüße ich wieder“ hinweist, vermag dies ja für die damalige Zeit, die Sängerhalle in der Wartburg, das treffende Wort gewesen zu sein, durch die Industrielle Revolution aber wurde der Bautyp und damit auch der Charakter von Hallen, und damit auch die usrpüngliche Wortbedeutung grundlegend verändert. Ob wir sie als „teure“ Halle begrüßen werden müssen, wie Du fragend andeutetest – gibt es denn daran einen Zweifel. Die jetztige Stadthalle jährliches Defizit 479.513 €, für den Erweiterungsbau geschätzt nochmals 153.400 €, zusammen also rund 630.000 €, eine stattliche Summe, die die Stadt und damit die Bürger, sowieso schon pro Kopf erheblich über den Durchschnitt verschuldet, erheblich belastet.
Ich hoffe, ich wenigstens habe Dein Blog nicht überlastet.
Herzliche Grüße
Hans
Paul Moor // 8 Januar, 2008 um 9:20
Sehr geehrter Herr Grabmeier,
in der Adventszeit wurde wieder für die Aktion „Sternstunden“ Spenden gesammelt. Unter anderem wurde im Radio darüber berichtet – Stichpunkt Krankenhaus Deggendorf. Aus den Spendengeldern sollte ein Kinderspielplatz am KH Deggendorf gebaut werden. Gleichzeitig haben die Umbaumaßnahmen für die Stadthalle Deggendorf begonnen und lt. Auskunft einiger Stadtbürger soll in Kürze auch ein Umbau im KH selbst anstehen.
Mich ärgert das gewaltig – Auf der einen Seite viel Geld für, den in meinen Augen unsinnigen Ausbau der Stadthalle und Ausbau des KH auszugeben, und gleichzeitig aber kein Geld zu haben für die kranken Kinder einen Spielplatz für gerade einmal ca. 25.000 € zu verwirklichen. Und dann wundert man sich wieder über das Desinteresse für Politik bei Kindern und Jugendlichen!
jgrabmeier // 10 Januar, 2008 um 12:08
S.g. Herr Moor,
da sind einige Dinge auseinanderzuhalten: Das Krankenhaus ist in der Trägerschaft des Landkreises Deggendorf – nicht der Stadt Deggendorf. Nur die Stadt Deggendorf baut eine neue Stadthalle mit Fördergeldern, die aber natürlich für die Stadthalle benutzt werden können und schon gar nicht für Aufgaben anderer kommunaler Träger, die für einen Spielplatz für kranke Kinder zuständig sind.
Es ist ganz einfach sich beim Krankenhaus zu erkundigen – was ich auf Grund Ihrer Anfrage getan habe: Nach dieser Auskunft ist man derzeit in der Planungsphase für diesen Spielplatz – also keine Rede davon wie Sie vermuten, dass man nicht in dieser Weise für die kranken Kinder wetwas tun will. Im übrigen würden dür die Kinder ganz besonders durch die derzeitigen Umbaumaßnahmen etwas getan werden. So hat man für ca. 600.000 Euro die Versorgung der Neugeborenen auf führenden Stand in Deutschland gebracht. Insofern kann ich Ihren Schlusssatz hinsichtlich dieses Themas wenigstens nicht nachvollziehen.
Sprechen Sie mich aber nochmals an, wenn noch Klärungsbedarf ist, oder wenn ich nicht alle Ihre Aspekte berücksichtig haben sollte. Tel. 2979584.
MfG J. Grabmeier