Für Deggendorf: Stadtratswahl 2008

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Gedanken zu „Donau-Anzeiger: Geteilte Meinungen vor den Wahlen“

18 Februar, 2008 · Kommentar schreiben

Am Samstag brachte der Donau-Anzeiger einen interessanten Artikel, der zum Nachdenken anregt, da er doch das Dilemma mit der Wahl und der Demokratie sehr gut beleuchtet. Die dort aufgezeigte Problematik kann ich nur durch meine eigenen Erfahrungen im „Wahlkampf“ bestätigen:

Keine „Hanswursten an die Macht“

Ledigitlich zwei von zwanzig Bürgern in Deggendorf verbinden gemäß DA Hoffnung mit der neuen Wahl. Einer spricht von „Hanswursten an der Macht“ und geht nicht zum Wählen. Unabhängig von diesem Pauschalurteil, wogegen man nichts machen kann, weil man nicht weiß, was ihn bewegt und warum er zu dieser Auffassung kommt, die Schlussfolgerung dieses Bürgers ist hochgradig unlogisch: Wenn er nicht zur Wahl geht, dann werden vielleicht die Kandidaten, die er als „Hanswursten“ bezeichnet, gestärkt. Der richtige Weg wäre m.E., dass ein Bürger genau die Kandidaten herauspickt, von denen er denkt, dass sie sich konsequent für das Gemeinwohl in seinem Sinne einsetzen. Davon gibt es mit Sicherheit in vielen Listen geeignete Kandidaten und Kandidatinnen.

Kompetente Wahl ist auch eine Herausforderung für den Wähler!

Da muss man sich aber im Detail mit den einzelnen Kandidaten auseinandersetzen. Auffallend für mich ist, dass sich nur wenige Bürger für die Punkte interessieren, für die ich mich besonders einsetzen will. Viele andere Kandidaten haben im Gegensatz zu mir noch nicht einmal ihre Ziele auf ihrem Werbematerial formuliert. Weil es offensichtlich niemanden interessiert, spart man sich das. Es ist dann Bürgern, dass von den Kandidaten abzuverlangen. Dann kann sich auch was ändern, wenn man gezielt solche Kandidaten wählt! Sich vorher nicht dafür zu interessieren und hernach zu sagen, die machen sowieso was sie wollen, das passt nicht zusammen!
Themen der Kommunalpolitik unbekannt – mehr Bürgermitwirkung

Das nächste Problem: Rauchverbot – Hier geht alles durcheinander. Die Kommunalwahl hat nun absolut nichts mit dem vom Landtag mit den Stimmen ALLER Parteien (bis auf ganz wenige Gegenstimmen), also CSU, SPD und Grüne beschlossenen Rauchverbots zu tun. Da wird auch nicht – wie jemand meint – „über die Köpfe der Wähler hinweg“ entschieden. Das wird es immer, wenn der von den Wählern bestimmte Landtag irgendetwas beschließt. Das gerade ist die Idee der repräsentativen Demokratie. Dennoch: Wenn das aber ein indirektes Plädoyer für mehr Volksabstimmungen sein soll, dann würde ich das nur unterstützen. Das würde der Politikverdrossenheit gehörig entgegenwirken, wenn man selbst immer mal wieder mitreden und mitabstimmen könnte. Wir hätten dann natürlich einen Dauerwahlkampf – das würde ich aber in Kauf nehmen. Das müsste uns eine lebendige Demokratie schon wert sein.

Maßnahmen für die FH

Dem Studenten der FH, der zuwenig Parkplätze bemängelt, kann geholfen werden: Zum Erweiterungsbau der FH und zur Landesgartenschau will die Stadt neue Parkplätze bauen. Ich hoffe aber nur, dass dieser Student bis dahin sein Studium schon abgeschlossen haben wird. Die andere Anregung im Stadtpark im Winter dafür zu sorgen, dass dort keine „Schlammschlachten“ beim Begehen der Wege stattfinden müssen, dafür werde ich mich sofort einsetzen. Eines ist in diesem Zusammenhang noch vergessen worden: Hätte man einen funktionierenden und dem Bedarf angepassten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an die FH, dann bräuchte man vielleicht gar nicht soviele Parkplätze. Wie Sie wissen, ist das eine weiteres für mich wichtiges Themenfeld.

Medien und Politikverdrossenheit

Was kann man also noch tun, um der Politikverdrossenheit zu begegnen? Hier könnten auch die Medien noch mehr tun! Natürlich ist es eine Herausforderung an die Leser, wenn Details und fachliche Zusammenhänge in der Zeitung dargestellt werden. Das wäre aber vielleicht auch ein gute Schritt, denn, wann wird schon dem Leser genau erklärt, was nun die konkreten Aufgaben eines Stadtrats sind? Der Artikel des Donau-Anzeigers zeigt immerhin schon mal die Probleme auf. Dieser Vorschlag auch über Details genauer zu berichten wäre dann der nächste Schritt.

Noch ein Beispiel: Wenn die Fraktionen im stillen Kämmerlein ihre Positionen vorab entwickeln, dann gibt es keine interessanten parteiübergreifenden Diskussionen im Stadtrat. Das trägt dann zum Eindruck der Bürger bei, dass man sowieso bei nichts machen kann. Würde es hingegen offene Diskussionen im Stadtrat geben, dann würde manches Medium schreiben, Fraktion XY zerstitten, uneins, etc. – das wollen die Parteien aber nicht. Vielleicht könnte man zu Beginn der neuen Stadtratsperiode ein gemeinsames Treffen der neu gewählten Stadträte und der Medien organisieren, wo solche Themen einmal diskutiert werden würden.

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Wahlinformationen im Internet der Deggendorfer Zeitung / PNP

29 Dezember, 2007 · Kommentar schreiben

Heute hat in der Deggendorfer Zeitung Wendelin Trs einen größeren Beitrag zum Stand der Kommunalwahlen im ganzen Landkreis gegeben. Den besonderen Service der PNP, eine eigene Homepage mit allen Kandidaten in allen Orten finde ich sehr gut.Hier ist der Link:http://www.pnp.de/nachrichten/kommunalwahl08/ort.php?id=1Damit landen Sie direkt auf der Deggendorf-Seite mit bisher angegebenen 6 Listen, wobei die Nummer 4 sowohl den Grünen als auch der FDP zugeordnet wird. Dieser kleine Fehler wird sicher bald korrigiert und auch die noch fehlende Liste nachgetragen.

Kategorien: CSU-Kandidatenliste · Medien · Nicht kategorisiert · Wahlkampf

In aller Kürze zu meiner Person und zu meinen Zielen

11 Dezember, 2007 · Kommentar schreiben

Prof. Dr. Johannes Grabmeier, Platz 30, Liste der CSU für den Stadtrat

  • 51, verheiratet, 3 Kinder
  • Professor für Wirtschaftsinformatik
  • Prodekan der Fakultät BWL/WI
  • engagiert in der kath. Kirche: Laienverantwortung e.V.
  • 1. Deggendorfer Bürgerforum für lebendige Demokratie und Toleranz e.V.

Dafür setze ich mich im Stadtrat besonders ein:

  • Entwicklung der Stadtteile
  • Stärkung der Region und Wirtschaft
  • Jugendliche, Familien, Senioren, z.B. : Öffentlicher Personennahverkehr
  • Weiterentwicklung der Fachhochschule als Innovationskraft für Deggendorf
  • Kulturelle Vielfalt

Kategorien: Wahlkampf · Ziele · zur Person

1.12.: Noch 92 Tage bis zur Kommunalwahl – CSA: Leiharbeit

1 Dezember, 2007 · Kommentar schreiben

Von heute, 01.12.2007 bis zum 02.03.2008, dem Tag der Kommunalwahl, sind es noch 92 Tage. Vier der 6 im derzeitigen Stadtrat vertretenen Parteien haben bereits ihre neuen Kandidatenlisten aufgestellt. Die fehlenden zwei Listen werden vermutlich auch bald so weit sein. Zwei weitere Listen sind nach meinem Kenntnisstand in Vorbereitung. Es werden sich also voraussichtlich 8 Listen um die 40 Plätze bemühen. Hoffentlich ist dieser Anstieg auch ein Indikator für gestärktes Interesse alle Bürgerinnen und Bürger an der Wahl und damit an lebendiger Demokratie.

Die Vielfalt der großen Volkspartei CSU und ihrer Kandidaten hat sich diese Woche wieder gezeigt. So wurde am Donnerstag das CSU-Programm insgesamt vorgestellt. Gestern fand im Kolpingshaus eine Veranstaltung der christlich-sozialen Arbeitnehmerschaft statt. Der Kreisvorsitzende Oliver Antretter hatte ein „heißes Eisen“ angepackt: Leiharbeit. Es ist ihm gelungen ein interessantes Podium zusammenzustellen: Chefin der Agentur für Arbeit, Chef einer Leiharbeitsfirma, Gewerkschaftsfunktionär der IG Metall. Die Diskussion war lebendig. Unterschiedliche Meinungen trafen aufeinander. Nur so kann man allen Aspekten gerecht werden. Selbstverständlich ist es zur Flexibilisierung der Wirtschaft bei Produktions- und Autragsspitzen notwendig, kurzfristig und problemlos auf Mitarbeiter aus einer Leihfirma zugreifen zu können. Umgekehrt darf das aber nicht dazu führen wie bei einem großen Automobilhersteller in Dingolfing, dass mittlerweile ein großer Anteil von Leiharbeitern ständig für weniger Geld arbeitet. Hier kommt sowohl das „S“ für soziales also auch das „C“ für christliches in der CSU zum tragen: Man muss sich dafür einsetzen, dass solche Instrumente nicht missbraucht werden. Dazu sind die Tarifpartner ebenso aufgerufen wie auch der Gesetzgeber.

Kategorien: CSA · Soziales · Wahlkampf

Neue Passbilder für den Wahlkampfprospekt

3 November, 2007 · Kommentar schreiben

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Die Passbilder für den Wahlkampfprospekt sind da. Nach der Vorgabe eines mit weißem, eines mit blauem Hintergrund. Vor dem blauen Hintergrund kommen meine grauen Haare noch besser zur Wirkung. Soll man nun hadern mit dem Schicksal, dass einem in relativ jungen Jahren schonn graue Haare beschert hat und die beneiden, die bis ins hohe Alter davon verschont bleiben? Oder soll man sich freuen, dass man mit grauen Haaren so seriös wirkt? Man muss jetzt nur noch den jüngeren Wählerinnen und Wählern klar machen, dass deshalb noch lang kein Grufti ist!

Man könnte die Haare natürlich auch schwarz färben wie das angeblich ein früherer Bundeskanzler getan haben soll und dann prozessieren, wenn jemand behauptet, dass das so ist. Zwischen dem Foto rechts und diesen neuen Fotos liegen jedenfalls nur 7 Jahre.

Wie mir die Fotographin verraten hat, die sowohl die CSU-Kandidaten und die SPD-Kandidaten betreut, haben sich erst 10 der 40 CSU-Kandidaten bei ihr ablichten lassen. Die SPD macht das anders: Hier wird bei einer Versammlung der Kandidaten mit Jacke und Schlips oder entsprechenden weibliche Outfit angetreten.und alle auf einmal nacheinander verpixelt. Das ist sicher effizienter, als individuell den Weg zum Atelier zu finden. Die Frage drängt sich auf: Versinnbildlichen die beiden Prozesse Prinzipielles beider Parteien?

Kategorien: Wahlkampf · zur Person

Herzlich Willkommen bei meinem Blog

1 November, 2007 · Kommentar schreiben

Am Sonntag dem 02. März 2008 wird in Deggendorf der Stadtrat neu gewählt. 40 Frauen und Männer sind für sechs Jahre für die Geschicke der Stadt Deggendorf verantwortlich.

Auf der Liste der CSU kandidiere ich für den Stadtrat. Ich bin seit 2000 in Deggendorf nachdem ich einen Ruf auf eine Professur für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Deggendorf erhalten hatte. Aufgrewachsen bin ich im nicht all zu fernen Dingolfing. Studium und Beruf führten mich nach München,Warwick (England), Bayreuth und Heidelberg.

Liebe Deggendorferinnen und Deggendorfer, auf diesem Blog will ich eine Plattform bieten für aktuelle Fragen und Themen rund um Deggendorf und zur bevorstehenden Kommunalwahl und mich als Ihr Kandidat vorstellen. Umgekehrt können Sie mich jederzeit per Email (info@grabmeier.net) erreichen.

Ihr Johannes Grabmeier

Kategorien: CSU · Deggendorf · Wahlkampf · zur Person
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