Für Deggendorf: Stadtratswahl 2008

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Dafür setze ich mich ein: Entwicklung der Stadtteile

30 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

In den siebziger Jahren eingemeindete ehemalige eigenständige Gemeinden

Auf meiner Werbekarte für die Stadtratswahl habei ich als geschrieben, dass ich mich für die Entwicklung der Stadtteile einsetze. Unter den „Stadtteilen“ versteht man in Deggendorf vor allem die Gebiete, die in den siebziger Jahren bei der Gemeindereform zur Deggendorf gekommen sind: Mietraching, Greising, Seebach, Deggenau, Fischerdorf, Natternberg als früher selbständige Gemeinden. Es ist wichtig, dass dort die eigene Identität weit gepflegt und entwickelt wird. Ein Beispiel dazu sind die Bürgerversammlung, die alljährlich für diese Stadtteile abgehalten werden.

Aber auch andere Bereiche wie Nieder-/Oberkandlbach werden im gewissen Sinn als „Stadtteil“ wahrgenommen. Meine Anregung zu prüfen, wie der Stadtbus 8 in die Industriestraße nach Niederkandlbach weitergeführt werden kann, wäre, wenn realisierbar, ein Beispiel für eine solche Entwicklung.

Stadtteile Kohlberg, Himmelreich, Hirzau, Schaching, Rörerstr-Ruselstr., Perlasberg, Stadt-Au, …

Sind denn das auch Stadtteile? Eigentlich nein! Da kommt man nun ins Grübeln. Die alte Gemeinde Schaching auf dessen alter Gemarkung fast all diese Bereiche liegen, legten sich wie ein Hufeisen um das Kerngebiet Deggendorfs bis es 1935 zur Eingemeindung von Schaching kam. Bis auf Alt-Schaching selbst entwickelten sich diese Gebiete erst anschließend. Entsprechend werden sie heute nicht als „Stadtteile“ wahrgenommen. Das – so schlage ich vor – sollte man aber ändern. Wie die Bürger und Bürgerinnen beispielsweise in Deggenau haben auch die Bürger und Bürgerinnen in Himmelreich gemeinsame Interessen, die in einer großen Bürgerversammlung in der Stadthalle (für den großen Rest der nicht in den siebziger Jahren eingemeindeten Bereiche) untergehen: Z.B. gibt es keinerlei Gelegenheit sich im Himmelreich oder am Kohlberg überhaupt in einem Raum zu versammeln.

Deggendorf insgesamt in etwa gleichgroße Stadtteile einteilen!

Das scheint mir nun ein naheliegender Schritt. Das kann ohne großen Aufwand seitens der Stadtverwaltung geschehen – unter Mitwirkung der Bürger. Damit ist selbstverständlich zunächst noch gar nichts gewonnen! Aber das kann der Ausgangspunkt für Identität, Bewusstsein und Entwicklung sein.

Kategorien: Deggendorf · Stadtteile
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