Für Deggendorf: Stadtratswahl 2008

Einträge werden als ‘ÖPNV’ kategorisiert

Gedanken zu „Donau-Anzeiger: Geteilte Meinungen vor den Wahlen“

18 Februar, 2008 · Kommentar schreiben

Am Samstag brachte der Donau-Anzeiger einen interessanten Artikel, der zum Nachdenken anregt, da er doch das Dilemma mit der Wahl und der Demokratie sehr gut beleuchtet. Die dort aufgezeigte Problematik kann ich nur durch meine eigenen Erfahrungen im „Wahlkampf“ bestätigen:

Keine „Hanswursten an die Macht“

Ledigitlich zwei von zwanzig Bürgern in Deggendorf verbinden gemäß DA Hoffnung mit der neuen Wahl. Einer spricht von „Hanswursten an der Macht“ und geht nicht zum Wählen. Unabhängig von diesem Pauschalurteil, wogegen man nichts machen kann, weil man nicht weiß, was ihn bewegt und warum er zu dieser Auffassung kommt, die Schlussfolgerung dieses Bürgers ist hochgradig unlogisch: Wenn er nicht zur Wahl geht, dann werden vielleicht die Kandidaten, die er als „Hanswursten“ bezeichnet, gestärkt. Der richtige Weg wäre m.E., dass ein Bürger genau die Kandidaten herauspickt, von denen er denkt, dass sie sich konsequent für das Gemeinwohl in seinem Sinne einsetzen. Davon gibt es mit Sicherheit in vielen Listen geeignete Kandidaten und Kandidatinnen.

Kompetente Wahl ist auch eine Herausforderung für den Wähler!

Da muss man sich aber im Detail mit den einzelnen Kandidaten auseinandersetzen. Auffallend für mich ist, dass sich nur wenige Bürger für die Punkte interessieren, für die ich mich besonders einsetzen will. Viele andere Kandidaten haben im Gegensatz zu mir noch nicht einmal ihre Ziele auf ihrem Werbematerial formuliert. Weil es offensichtlich niemanden interessiert, spart man sich das. Es ist dann Bürgern, dass von den Kandidaten abzuverlangen. Dann kann sich auch was ändern, wenn man gezielt solche Kandidaten wählt! Sich vorher nicht dafür zu interessieren und hernach zu sagen, die machen sowieso was sie wollen, das passt nicht zusammen!
Themen der Kommunalpolitik unbekannt – mehr Bürgermitwirkung

Das nächste Problem: Rauchverbot – Hier geht alles durcheinander. Die Kommunalwahl hat nun absolut nichts mit dem vom Landtag mit den Stimmen ALLER Parteien (bis auf ganz wenige Gegenstimmen), also CSU, SPD und Grüne beschlossenen Rauchverbots zu tun. Da wird auch nicht – wie jemand meint – „über die Köpfe der Wähler hinweg“ entschieden. Das wird es immer, wenn der von den Wählern bestimmte Landtag irgendetwas beschließt. Das gerade ist die Idee der repräsentativen Demokratie. Dennoch: Wenn das aber ein indirektes Plädoyer für mehr Volksabstimmungen sein soll, dann würde ich das nur unterstützen. Das würde der Politikverdrossenheit gehörig entgegenwirken, wenn man selbst immer mal wieder mitreden und mitabstimmen könnte. Wir hätten dann natürlich einen Dauerwahlkampf – das würde ich aber in Kauf nehmen. Das müsste uns eine lebendige Demokratie schon wert sein.

Maßnahmen für die FH

Dem Studenten der FH, der zuwenig Parkplätze bemängelt, kann geholfen werden: Zum Erweiterungsbau der FH und zur Landesgartenschau will die Stadt neue Parkplätze bauen. Ich hoffe aber nur, dass dieser Student bis dahin sein Studium schon abgeschlossen haben wird. Die andere Anregung im Stadtpark im Winter dafür zu sorgen, dass dort keine „Schlammschlachten“ beim Begehen der Wege stattfinden müssen, dafür werde ich mich sofort einsetzen. Eines ist in diesem Zusammenhang noch vergessen worden: Hätte man einen funktionierenden und dem Bedarf angepassten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an die FH, dann bräuchte man vielleicht gar nicht soviele Parkplätze. Wie Sie wissen, ist das eine weiteres für mich wichtiges Themenfeld.

Medien und Politikverdrossenheit

Was kann man also noch tun, um der Politikverdrossenheit zu begegnen? Hier könnten auch die Medien noch mehr tun! Natürlich ist es eine Herausforderung an die Leser, wenn Details und fachliche Zusammenhänge in der Zeitung dargestellt werden. Das wäre aber vielleicht auch ein gute Schritt, denn, wann wird schon dem Leser genau erklärt, was nun die konkreten Aufgaben eines Stadtrats sind? Der Artikel des Donau-Anzeigers zeigt immerhin schon mal die Probleme auf. Dieser Vorschlag auch über Details genauer zu berichten wäre dann der nächste Schritt.

Noch ein Beispiel: Wenn die Fraktionen im stillen Kämmerlein ihre Positionen vorab entwickeln, dann gibt es keine interessanten parteiübergreifenden Diskussionen im Stadtrat. Das trägt dann zum Eindruck der Bürger bei, dass man sowieso bei nichts machen kann. Würde es hingegen offene Diskussionen im Stadtrat geben, dann würde manches Medium schreiben, Fraktion XY zerstitten, uneins, etc. – das wollen die Parteien aber nicht. Vielleicht könnte man zu Beginn der neuen Stadtratsperiode ein gemeinsames Treffen der neu gewählten Stadträte und der Medien organisieren, wo solche Themen einmal diskutiert werden würden.

Kategorien: CSU · Deggendorf · Donau-Anzeiger · FH Deggendorf · Medien · Wahlkampf · ÖPNV

CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer: Sozialpolitik ist es auch sich für den ÖPNV einzusetzen

31 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

Genau 100 Tage im Amt und die neue Generalsekretärin der CSU ist in Deggendorf. Erfrischend einmal nicht den üblichen Typ „Generalsekretär“ anzutreffen. Mit klarer Analyse der politischen Lage in Deutschland und insbesondere in Bayern bestach die Rechtsanwältin aus Ingolstadt. Besonders beeindruckend Ihre Analyse,  was eigentlich Sozialpolitik ist. Das ist nicht möglichst viele Leute zu Empfängern von staatlichen Sozialleistungen zu machen, sondern für diese Arbeitsplätze zu schaffen.

Besonders hat mir ihre Aussage gefallen, dass es auch Sozialpolitik sich für den ÖPNV einzusetzen, damit alle Menschen, auch diejenigen, die sich kein oder kein zweites Auto leisten können, an der in unser Gesellschaft notwendigen Mobilität teilhaben zu können. Genauso argumentiere ich auch. Sollte es in der für den ÖPNV in unserer Region hauptverantwortlichen Landkreisspitze hier noch Zweifel gegeben haben, sind diese nun sicher ausgeräumt worden. Ein wie ich meine notwendiger neuer Nahverkehrsplan, der als mittelfristiges Ziel für den Landkreis (und darüber hinaus) einen umfassenden Informations-, Verkehrs- und Tarifverbund festschreibt und integrierten Taktverkehr anstrebt, ist mehr als die derzeitige gemeinsame Fahrpreisgestaltung der im VLD (Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf) zusammengeschlossenen Busunternehmer.

Kategorien: CSU · Christine Haderthauer · Deggendorf · Landkreis Deggendorf · VLD · ÖPNV
Mit Tag(s) versehen: , , , ,

Zwei Beiträge von Donau-TV zum ÖPNV nun hier zum Anschauen

22 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

Donau-TV hat am 04.01. über die Stadtbustour mit Alt-OB Dieter Görlitz und am 11.01. über die Übergabe der ÖPNV-Charta berichtet. Beide Beiträge können nun direkt hier  im Blog angeschaut werden. Ein entsprechende Erlaubnis habe ich gestern vom Sender bekommen.

Hier also der Bericht zur Übergabe der ÖPNV-Charta -

und hier der Bericht zur Stadtbustour:

Kategorien: CSU · Deggendorf · Dieter Görlitz · Donau TV · Innenstadt Deggendorf · ÖPNV
Mit Tag(s) versehen: , , ,

ÖPNV-Charta des 1. Deggendorfer Bürgerforums für lebendige Demokratie und Toleranz übergeben

12 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

ÖPNV-Charta für die Stadt und den Landkreis Deggendorf

Wie Sie schon den Medien (Deggendorfer Zeitung, Donau TV) entnehmen konnen hat das 1. Deggendorfer Bürgerforum, dessen zweiter Vorsitzender ich bin, gestern die ÖPNV-Charta für die Stadt und den Landkreis Deggendorf der Öffentlichkeit, den Medien und den Verantwortlichen in Stadt und Landkreis übergeben. Das waren Günter Veit von der Stadtverwaltung und in Vertretung von Frau Oberbürgermeisterin Eder sowie Herr Artmeier, dessen Unternehmen die Stadtbuslinien betreibt und der gleichzeitig stellv. Sprecher der Verkehrgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) ist. Die Verantwortlichen im Landkreis, Landrat Christian Bernreiter und Kämmerer Werner Neupert waren wegen anderer Terminverpflichtungen verhindert und bekommen das Dokument noch nachgereicht.

Die Charta kann auf der Internetseite des Bürgerforums heruntergeladen werden. Ebenso mein Präsentationstext von gestern.

1. Deggendorfer Bürgerforum für lebendige Demokratie und Toleranz e.V.

Das Bürgerforum arbeitet überparteilich und gemeinnützig. Der Zweck des Vereins ist es das demokratische Staatswesen unseres Landes durch Schärfung des politischen Bewusstseins zu unterstützen. Er fördert kritisches Denken und den Meinungsaustausch zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und handelt überparteilich. Aus diesem Grund hat das Bürgerforum das doch bei uns in der Kommunalpolitik bislang nicht gerade im Mittelpunkt stehende Thema „Öffentlicher Personennahverkehr“ im Herbst zum Diskussionsthema gemacht. Bereits jetzt sehen wir positive Auswirken, allein dadurch dass dieses Thema nun in aller Munde ist. Mit der Präsentation der ÖPNV-Charta ist diese Aufgabe für das Bürgerforum zu einem ersten Abschluss gekommen.

Nahverkehrsplan mit den Ziel eines umfassenden Verkehrs-, Tarif- und Informationssystems

Nun ist es Aufgabe der Kommunalpolitik und der Bürger sowie der Verantwortlichen in Behörden und den Busunternehmen die aufgezeigten Ideen umsetzen. Selbstverständlich werde ich als Stadtratskandidat dieses Thema intensiv weiter verfolgen und mich für Verbesserungen einsetzen. Da gehört dazu, dass der Landkreis Deggendorf als Aufgabenträger nach 1993 wieder einen Nahverkehrsplan erstellt. Dieser ist Planungs- und Entscheidungsgrundlage für die Genehmigungsbehörde, die Regierung von Niederbayern. M.E. gehört in diesen Plan das Ziel festgeschrieben in unserer Regionen einen umfassendes Verkehrs-, Tarif- und Informationssystem einzurichten.

Stadtbuslinien und Anrufsammeltaxis in Deggendorf – Aufgabenträgerschaft für die Stadt Deggendorf!

Obgleich der Landkreis Aufgabenträger für den ÖPNV auch in der Stadt Deggendorf ist, bezahlt die Stadt Deggendorf die notwendigen Zuschüsse für die Stadtbusse aus dem eigenen Finanzhaushalt. Hier ist der Landkreis an seine Aufgaben zu erinnern und dies ist neu abzustimmen. Idealerweise sollte eine allseits zufriedenstellte Regelung gefunden werden, die auch die Aufgabenträgerschaft für die Stadtbusse an die Stadt Deggendorf offiziell abgibt. Nur so können effizient die Stadtbuslinien durch die Verwaltung unter der Verantwortung des Deggendorfer Stadtrats zeitlich und räumlich optimiert werden. Dafür werde ich mich einsetzen

Kategorien: Anna Eder · Deggendorf · Direktverbindung Flughafen · Innenstadt Deggendorf · Stadtbusse · ÖPNV

Bericht von der Stadtbustour mit Alt-OB Dieter Görlitz

4 Januar, 2008 · 2 Kommentare

Sympathie und Verbesserungsvorschäge für die Stadtbusse


Ein Statement von mir im Bus als kurzer Film – Videolink

Busfahrer, Alt-OB Dieter Görlitz, meine Frau Sigrid und ich vor einer Abfahrt Artmeier und Grabmeier Grabmeier auf Stadtbustour Autos auf Bushaltestellen
Impressionen von der Stadtbustour als Fotostrecke. Dank auch an Herrn Rainer Schnelle von der Fa. Artmeier, der einige Fotos beigesteuert hat.

Von halb neun Uhr morgens bis zum Nachmittag war ich heute auf allen Stadtbuslinien unterwegs. Bei einigen Fahrten war Alt-Oberbürgermeister Dieter Görlitz dabei. Ziel war es, dass wir uns über den aktuellen Stand der Deggendorfer Buslinien und ihre Akzeptanz bei der Bevölkerungen ein Bild aus erster Hand machen wollten. Mit dabei auch meine Frau Sigrid und mein Sohn Korbinian, die abwechselnd die Stellung am Oberen Stadtplatz hielten und auch bisweilen im Bus mitfuhren.

‘Näher am Menschen’

Das CSU-Motto ‘näher am Menschen’ kann nur dadurch realisiert werden, dass man mit den Bürgerinnen und Bürgern im direkten Gespräch ist. Dazu gab es dann reichlich Gelegenheiten insbesondere auf den am besten angenommenen Linien 2+3 (Rörerstr. und Mietraching), da diese Linien den Bereich bis zur Kleinsiedlung und zum Schedlhof im Halbstundentakt bedienen. Entsprechend die sehr positive Resonanz. Diese Situation ist aber einmalig in Deggendorf. Auch die Linien mit wenigstens Stundentakt in die Hirzau (4) und Kohlberg-Himmelreich (5) sowie Krankenhaus (6) sind gut genutzt, teilweise auch noch die Linie in die Deggenau. Dort wurde allerdings bedauert, dass man zwar um 15:41 noch in die Stadt fahren kann, dann aber mit dem Stadtbus nicht mehr zurückkommt.

Anregungen der Bürgerinnen und Bürger

Die Bürgerinnen und Bürger nahmen das Gesprächsangebot gerne an und brachten einige gute Anregungen vor. Z.B.: Viele Monatskartenbesitzer wünschten sich, dass es auch nach 18:00, am Samstag und am Sonntag ein Busangebote geben sollte. In den an sich schön und landschaftlich passenden Holzwartehäuschen sollten an der Seite jeweils Fenster sein, damit bei schlechter Witterung innen wartende Fahrgäste von der Fahrern auch gesehen werden. Auch sollten weitere Haltestellen mit Wartehäuschen oder wenigstens Sitzbänken ausgestattet werden.

Anschlussbus per Funk

Mit ein paar Ausnahmen war man mit der Pünktlichkeit der Busse zufrieden. Auf der Tour gab es am Freitag eine einzige Linie, die Verspätung hatte. Ich wollte nach meiner Fahrt mit der Linie 3 Rörerstr. zurück zum Stadtplatz und dann mit der Linie 6 nach Scheuring-Krankenhaus fahren. Als es sich abzeichnete, dass es knapp werden würde informierte ich den Busfahrer darüber. Sofort bat er per Funk seinen Kollegen, der gerade am Stadtplatz fahrplanmäßig abfahren wollten, noch die notwendige eine Minute zu warten, damit ich umgesteigen konnte. Ein sehr guter Service des Teams von der Fa. Artmeier.

Die Gründe für Verspätungen sind unter anderem, dass alle Linien in Deggendorf im Rundverkehr betrieben werden, es also keine Endhaltestelle gibt mit einer Pause, die dann dazu dienen könnte eine Verspätung aufzufangen. Ein anderes Ärgernis ist aber das folgende und das konnten Dieter Görlitz und ich gleich mehrfach beobachten: Autofahrer halten und parken an Bushaltestellen und in engen Straßenabschnitten so, dass es für den Bus schwierig und zeitaufwändig wird, daran vorbeizukommen.

Dem ÖPNV gehört die Zukunft

Ich glaube, dass mit dieser Aktion der ÖPNV in Deggendorf ins Gespräch gebracht werden konnte. Mittlerweile haben sich ja auch schon einige weitere Unterstützer dieses Themas öffentlich gemeldet. Auf der guter Ausgangsbasis eines Teils des derzeitigen Angebots kann man nun beginnen die einzelnen Verbesserungs- und Optimierungsideen weiter zu diskutieren und auf eine solide Entscheidungsbasis zu stellen. Dem ÖPNV gehört die Zukunft. Dafür werde ich mich einsetzen!


Kategorien: CSU · Dieter Görlitz · Innenstadt · Innenstadt Deggendorf · Stadtbusse · ÖPNV

Freitag 04.01.2008: Mit Alt-OB Dieter Görlitz auf Stadtbustour durch Deggendorf

1 Januar, 2008 · 2 Kommentare

In das Blickfeld: Öffentlicher Personennahverkehr in Deggendorf – Stadtbusse

Seit den fünfziger Jahren gibt es die Deggendorfer Stadtbusse. In Zeiten steigender Benzinpreise ist es wichtig, dass in der Kommunalpolitik die Aufmerksamkeit auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelegt wird. Der ÖPNV ist ohnehin für Schüler, Auszubildende, Jugendliche, Familien und Senioren von besonderer Bedeutung. Ein Schwerpunkt meiner kommunalpolitischen Arbeit wird es sein, den Öffentlichen Personennahverkehr ins Blickfeld kommunaler Politik zu stellen und wo immer es geht kleine oder größere Verbesserungen anzustreben. Dazu ist aber die Mitwirkung und das Einbringen von Ideen vieler vonnöten.

Stadtbustour durch Deggendorf mit Alt-OB D. Görlitz

Dazu gibt es eine gute Gelegenheit: Am kommenden Freitag, 04.01.2008 werden Alt-Oberbürgermeister Dieter Görlitz und ich zusammen eine Tour durch Deggendorf machen. Ich werde dabei alle 11 Linien der Deggendorfer Stadtbusse vollständig abfahren. Alt-OB Görlitz wird ab 09:50 bei einigen Fahrten mit dabei sein. Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger bei den Fahrten im Bus oder in der jeweiligen Wartezeit an der Haltestelle Oberer Stadtplatz (siehe Fahrplan unten) ihre Erfahrungen positiver und negativer Art mit den Deggendorfer Bussen und mit dem ÖPNV allgemein mit Alt-OB D. Görlitz und mit mir auszutauschen. Auch konkreten Ideen zu Verbesserungen können Sie uns sagen.
Der Fahrplan am Freitag im Einzelnen:

08:33:00 Aletsberger Str 1,5 Kohlberg-Himmelreich
08:51:00 09:05:00 Ob Stadtplatz 4 Hirzau
09:33:00 09:50:00 Ob Stadtplatz 8 Industriestraße
10:12:00 10:40:00 Ob Stadtplatz 9 Stadt Au
10:55:00 11:00:00 Ob Stadtplatz 10 Thanhof – Sandweg
11:17:00 11:30:00 Ob Stadtplatz 3 Rörerstraße
12:00:00 12:10:00 Ob Stadtplatz 6 Scheuring – Krankenhaus
12:28:00 13:05:00 Ob Stadtplatz 7 Deggenau
13:21:00 14:00:00 Ob Stadtplatz 2 Kleinsiedlung-Mietraching
14:30:00 14:33:00 Ob Stadtplatz 11 FH
14:49:00 15:20:00 Ob Stadtplatz 1,5 Kohlberg-Himmelreich
15:33:00                 Aletsberger Str

Ihre Vorschläge können Sie auch direkt hier als Kommentar anbringen.

Kategorien: Deggendorf · Innenstadt · Innenstadt Deggendorf · ÖPNV

Klimaschutztag: Auch in Deggendorf werden für 5 Minuten die Lichter abgeschaltet

8 Dezember, 2007 · Kommentar schreiben

Die Ressourcen werden knapp, der CO2-Ausstoß belastet unser Klima ganz enorm. Verantwortung vor der Schöpfung in der Politik muss immer wieder ins Bewusstsein gebracht werden. Das Thema ÖPNV ist u.a. aus diesem Grund eines meiner vordringlichen kommunalpolitischen Projekte! Eine Reihe von Organisationen ruft heute von 20:00 Uhr bis 20:05 Uhr zum Ausschalten der Lichter auf. Die Stadt Deggendorf schließt sich dem an und schaltet die Lichter am Christbaum auf dem Luitpoldplatz aus.

Ein gutes Zeichen um diese Probleme ins Bewusstsein zu rücken!

Stromerzeuger und Wissenschaftler sind sich jedoch nicht sicher, ob nicht durch das plötzliche Abschalten der Stromverbraucher Problem bei der Stromerzeugung und beim Leitungsnetz entsteht. Kraftwerke kann man nämlich nicht so leicht abschalten. Der erzeugte Strom muss irgendwo hin, man pumpt dafür dann beispielsweise Wasser den Berg hoch, so wie bei uns hier an der Rusel – da gibt es aber deutschlandweit nicht genügend viele Möglichkeiten. Die vier großen Stromversorger haben mit ihrer Preispolitik und ihrer Lobbyarbeit, die eine ähnliche Entwicklung wie bei der Öffnung des Telekommunikationsmarktes bislang verhinderte, viel Vertrauen in der Bevölkerung verloren. Vielleicht weiß auch wirklich niemand genau, was passieren wird.

Meine Frau und ich habe heute einige Freunde und Bekannte zu einer Nikolausparty eingeladen. Wir werden uns natürlich auch an dieser Aktion beteiligen – vermutlich aber erst ein paar Minuten später. Dann ist zumindest bei uns die gleiche Bewusstwerdung erreicht.

Kategorien: Deggendorf · Umweltschutz · ÖPNV

Transrapid, ÖPNV und Flughafenanbindung Deggendorfs

4 Dezember, 2007 · 3 Kommentare

Das 1. Bürgerforum für lebendige Demorkratie und Toleranz e.V. hatte sich jüngst einen offenen runden Tisch zum Thema öffentlicher Personennahverkehr organisiert. Ich hatte darüber in diesem Blog schon berichtet – und es wird auch noch mehr zu berichten sein, da die Ergebnisse dieses runden Tisches derzeit vom Bürgerforum als ÖPNV-Charta zusammengestellt werden.

Selbstverständlich wurde auch das Thema „Transrapid“ bei dieser Versammlung genannt. Ein paar Diskussionsredner machten den Bau des Transrapids verantwortlich für Kürzungen im sonstigen Bereichs des ÖPNV. Dem widersprachen jetzt sowohl der Landtagsabgeordnete und Staatssekretär Bernd Sibler als auch der Bundestagsabgeordnete Barthl Kalb in Schreiben/Emails an mich, wie heute auch in der Deggendorfer Zeitung berichtet wird. Das Hauptargument: Es sei gerade umgekehrt, wenn der Transrapid nicht komme, dann würde die dann notwendige Express-S-Bahn von München zum Flughafen aus den allgemeinen ÖPNV-Töpfen zu bestreiten sein und daher anderswo diese Gelder fehlen. Für den Transrapid stünden Sonderfinanzierungen bereit. Was macht man denn dann mit dem Geld, wenn der Transrapid doch nicht kommt? Wenn beispielsweise die Aussage des Ministerpräsidenten Beckstein wahr würde, der sagte, er setze sich für den Transrapid ein, aber nicht um jeden Preis! Da kann aber der Transrapid nicht ausschließlich aus der ÖPNV-Sicht disktutiert werden, da diese Gelder auch zur Förderung von Hochtechnologie und der damit verbundenen Arbeitsplätze bereitgestellt werden – und nicht primär nur für den ÖPNV. Diese Gelder würden dann in andere Technologieprojekte abfließen.

Wichtiger für Deggendorf ist aber ein anderes Thema ganz gleich ob mit oder ohne Transrapid! Es fehlt nachwievor eine direkte Bahnanbindung unserer Region an den Flughafen.

Bahnanbindung zum Flughafen München

Eine direkte, also umsteigefreie Anbindung des Flughafen München ist dringend notwendig für die weitere Stärkung der Region Deggendorf. Gäbe es sie, dann hätte unsere Region ein in etwas gleichen Standortvorteil wie er im Westen von München besteht. Da derzeit der Bahnverkehr aus Niederbayern und auch aus der Oberpfalz ausschließlich über Landshut – Freising – München-Laim – München-Hbf geführt wird, gibt es nur die Möglichkeit in Freising in einen Bus umzusteigen. In der Regel sind in Freising 16-17 Minuten Aufenthalt, so dass sich eine Gesamtfahrzeit von Deggendorf zum Flughafen von ca. 2 Stunden für 100 km ergeben. Ähnliches gilt für die Rückfahrt, die in der Regel sogar 2 Stunden und 20 Minuten dauert. Dies ist ein im Vergleich zum Auto hinsichtlich der Reisedauer nicht attraktives Angebot, so dass in der Regel in unserer Region privater Transfer mit dem Auto bevorzugt wird – jedoch zum Preis einer doppelten Fahrstrecke! Fährt man als Flugreisender selbst mit dem Auto an, dann ergibt sich eine zeitliche Verbesserung, wenn man an einem Parkplatz direkt am Terminal parkt. Jedoch gilt, je näher am Terminal sich die gewählte Garage befindet, um so teuer sind die Parkkosten. Fährt man einen weiter entfernt liegenden, billigeren Parkplatz an, so ist man wieder auf einen Bus zum Terminal angewiesen, so dass die Zeitbilanz sogar in die Nähe des derzeitigen Bahn/Busangebots gelangt. Taxifahrten zum außen liegenden Parkplatz werden darüberhinaus von den lange auf eine Fahrt nach München-Zentrum wartenden Taxifahrern ungern durchgeführt. Eine attraktive Anreise für den Großteil der Bevölkerung wird also nur durch eine direkte Bahnanbindung gewährleistet.

Kategorien: Deggendorf · Direktverbindung Flughafen · ÖPNV

Ziele für die CSU im Stadtrat:

27 November, 2007 · Kommentar schreiben

Ziele für die CSU im Stadtrat Die CSU versteht sich als breit aufgestellte Volkspartei – das soll sich gerade auf einer ausgewogenen Stadtrats-Kandidatenliste widerspiegeln. Die CSU will näher am Menschen sein. Das ist inbesondere auf der Ebene der Kommunalpolitik wichtig. Hier treffen wie sonst nirgends in ihrer Unmittelbarkeit Anspruch und Wirklichkeit bei den Bürgern und bei den Verantwortlichen in der Stadt aufeinander.

Bei allen Erfolgen der CSU ist es in Zeiten der Wahlmüdigkeit wichtig, dass dieses Motto vor Ort kein Lippenbekenntnis bleibt. Man kann sich nie auf Erreichtem ausruhen. Die Bürger müssen immer wieder neu davon erzeugt werden, dass gerade in der CSU die politischen Themen von der Basis nach oben entwickelt werden. Nur so können die erreichten Erfolge wiederholt werden. Dafür werde ich mich besonders einsetzen.
Das ist gleichzeitig ein ausgezeichneter Schritt der Wahlmüdigkeit und dem Demokratie-Desinteresse, die bei uns da und dort zu beobachten sind, entgegen zu wirken.
Dazu müssen immer wieder neuen Ideen und Themen kommen. Beispielsweise

  • zum Öffentlichen Personennahverkehr, der gleichzeitig besonders für Jugendliche, Studierende, Schüler und Auszubildende, Familien und besonders auch für Seniorinnen und Senioren und für solche, die die immer stärker steigenden Spritpreise nicht mehr zahlen können oder wollen,
  • neue Ideen zur Weiterentwicklung der Fachhochschule, die damit zum Besten der Stadt beiträgt,
  • oder Ideen zur Kultur im weitesten Sinne des Wortes.

Dafür will ich mich mit meiner Erfahrung und mit allen Kräften einsetzen.

Kategorien: CSU · Deggendorf · Ziele · ÖPNV

ÖPNV – öffentlicher Personennahverkehr in Deggendorf

25 November, 2007 · Kommentar schreiben

In Zeiten wöchentlich steigender Benzinpreise ist es besonders wichtig einen attraktiven ÖPNV anzubieten. Das dient den Bürgerinnen und Bürgern, das dient der Wirtschaft und fördert Deggendorf.

Deggendorf hat 11 Stadtbuslinien, die von der Fa. Artmeier betrieben werden. Dazu kommt ein System von Arufsammeltaxis. Einen direkten Tarifverbund mit den Buslinien der Verkehrsgemeinschaft im Landkreis Deggendorf VLD von dem viele Linien auch von und nach Deggendorf betrieben werden ist (noch?) nicht vorhanden. Ein Veranstaltung des 1. Deggendorfer Bürgerforums vom letzten Montag brachte aber interessante neue Aspekte, die kaum bekannt sind, zutage. So kann man beispielsweise im Klinikum Deggendorf einsteigen und dem Fahrer sagen, man wolle nach Osterhofen. Dann wird man ohne die Notwendigkeit ein Stadtbusticket kaufen zu müssen, bis zum Bahnhof befördert, dort kauft man dann im Bus nach Osterhofen einen Fahrschein der VLD. Umgekehrt geht das noch leichter. Man muss nur in Osterhofen sagen, man will im Stadtverkehr Deggendorf einen Anschlussbus benutzen, dann bekommt man für das gleiche Geld (!) einen Fahrschein dafür. Warum Deggendorf nicht direkt ins Wabensystem der VLD integriert ist, das konnten die Verantwortlichen auch nicht erklären. Offen war man auch zu der Idee von Ausweitungen von Haltestellen des Anrufsammeltaxis: Man müsste sich nur mit ein paar anderen zusammentun und dies bei der Stadtverwaltung anregen. Herr Veit von der Stadt Deggendorf und Herr Artmeier haben zugesagt unsere Anregungen zu prüfen. Das ist sehr erfreulich! Die Unterlagen aus der Veranstaltung vom Montag habe ich bereits an beide weitergeleitet.

Mir liegt dieses Thema sehr am Herzen. Aus diesem Grund habe ich die Moderation und die Vorbereitung für diesen Offenen Runden Tisch übernommen. Anbieter und Nachfrager waren eingeladen, zusammengefunden hat sich eine Versammlung von Vertretern der Parteien, Elternbeiräte, VLD, Stadt Deggendorf, Gemeinde Stephansposching, Busunternehmer Artmeier, Regionalbus Ostbayern, VCD und Busfahrer. Leider fehlte ein Vertreter des Landratsamts. Man hatte mich aber dort vorab bestens mit Informationen versorgt.

Es ist geplant aus den Ergebnissen eine ÖPNV-Charta für unsere Region zu erstellen. Darüber wird noch zu berichten sein. Ich werde mich in der Kommunalpolitik besonders auch für die weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs einsetzen, der gerade für junge Leute, für Familien und für Senioren von großer Bedeutung ist. Bitte senden Sie mir Ihre Vorschläge zu weiteren Ideen, Verbesserungen, aber auch zu Problemen, die es heute gibt: johannes@grabmeier.net, oder rufen Sie mich einfach an: 0991-2979584.

Kategorien: Deggendorf · Innenstadt · Innenstadt Deggendorf · ÖPNV