Für Deggendorf: Stadtratswahl 2008

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Bericht von der Stadtbustour mit Alt-OB Dieter Görlitz

4 Januar, 2008 · 2 Kommentare

Sympathie und Verbesserungsvorschäge für die Stadtbusse


Ein Statement von mir im Bus als kurzer Film – Videolink

Busfahrer, Alt-OB Dieter Görlitz, meine Frau Sigrid und ich vor einer Abfahrt Artmeier und Grabmeier Grabmeier auf Stadtbustour Autos auf Bushaltestellen
Impressionen von der Stadtbustour als Fotostrecke. Dank auch an Herrn Rainer Schnelle von der Fa. Artmeier, der einige Fotos beigesteuert hat.

Von halb neun Uhr morgens bis zum Nachmittag war ich heute auf allen Stadtbuslinien unterwegs. Bei einigen Fahrten war Alt-Oberbürgermeister Dieter Görlitz dabei. Ziel war es, dass wir uns über den aktuellen Stand der Deggendorfer Buslinien und ihre Akzeptanz bei der Bevölkerungen ein Bild aus erster Hand machen wollten. Mit dabei auch meine Frau Sigrid und mein Sohn Korbinian, die abwechselnd die Stellung am Oberen Stadtplatz hielten und auch bisweilen im Bus mitfuhren.

‘Näher am Menschen’

Das CSU-Motto ‘näher am Menschen’ kann nur dadurch realisiert werden, dass man mit den Bürgerinnen und Bürgern im direkten Gespräch ist. Dazu gab es dann reichlich Gelegenheiten insbesondere auf den am besten angenommenen Linien 2+3 (Rörerstr. und Mietraching), da diese Linien den Bereich bis zur Kleinsiedlung und zum Schedlhof im Halbstundentakt bedienen. Entsprechend die sehr positive Resonanz. Diese Situation ist aber einmalig in Deggendorf. Auch die Linien mit wenigstens Stundentakt in die Hirzau (4) und Kohlberg-Himmelreich (5) sowie Krankenhaus (6) sind gut genutzt, teilweise auch noch die Linie in die Deggenau. Dort wurde allerdings bedauert, dass man zwar um 15:41 noch in die Stadt fahren kann, dann aber mit dem Stadtbus nicht mehr zurückkommt.

Anregungen der Bürgerinnen und Bürger

Die Bürgerinnen und Bürger nahmen das Gesprächsangebot gerne an und brachten einige gute Anregungen vor. Z.B.: Viele Monatskartenbesitzer wünschten sich, dass es auch nach 18:00, am Samstag und am Sonntag ein Busangebote geben sollte. In den an sich schön und landschaftlich passenden Holzwartehäuschen sollten an der Seite jeweils Fenster sein, damit bei schlechter Witterung innen wartende Fahrgäste von der Fahrern auch gesehen werden. Auch sollten weitere Haltestellen mit Wartehäuschen oder wenigstens Sitzbänken ausgestattet werden.

Anschlussbus per Funk

Mit ein paar Ausnahmen war man mit der Pünktlichkeit der Busse zufrieden. Auf der Tour gab es am Freitag eine einzige Linie, die Verspätung hatte. Ich wollte nach meiner Fahrt mit der Linie 3 Rörerstr. zurück zum Stadtplatz und dann mit der Linie 6 nach Scheuring-Krankenhaus fahren. Als es sich abzeichnete, dass es knapp werden würde informierte ich den Busfahrer darüber. Sofort bat er per Funk seinen Kollegen, der gerade am Stadtplatz fahrplanmäßig abfahren wollten, noch die notwendige eine Minute zu warten, damit ich umgesteigen konnte. Ein sehr guter Service des Teams von der Fa. Artmeier.

Die Gründe für Verspätungen sind unter anderem, dass alle Linien in Deggendorf im Rundverkehr betrieben werden, es also keine Endhaltestelle gibt mit einer Pause, die dann dazu dienen könnte eine Verspätung aufzufangen. Ein anderes Ärgernis ist aber das folgende und das konnten Dieter Görlitz und ich gleich mehrfach beobachten: Autofahrer halten und parken an Bushaltestellen und in engen Straßenabschnitten so, dass es für den Bus schwierig und zeitaufwändig wird, daran vorbeizukommen.

Dem ÖPNV gehört die Zukunft

Ich glaube, dass mit dieser Aktion der ÖPNV in Deggendorf ins Gespräch gebracht werden konnte. Mittlerweile haben sich ja auch schon einige weitere Unterstützer dieses Themas öffentlich gemeldet. Auf der guter Ausgangsbasis eines Teils des derzeitigen Angebots kann man nun beginnen die einzelnen Verbesserungs- und Optimierungsideen weiter zu diskutieren und auf eine solide Entscheidungsbasis zu stellen. Dem ÖPNV gehört die Zukunft. Dafür werde ich mich einsetzen!


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Freitag 04.01.2008: Mit Alt-OB Dieter Görlitz auf Stadtbustour durch Deggendorf

1 Januar, 2008 · 2 Kommentare

In das Blickfeld: Öffentlicher Personennahverkehr in Deggendorf – Stadtbusse

Seit den fünfziger Jahren gibt es die Deggendorfer Stadtbusse. In Zeiten steigender Benzinpreise ist es wichtig, dass in der Kommunalpolitik die Aufmerksamkeit auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelegt wird. Der ÖPNV ist ohnehin für Schüler, Auszubildende, Jugendliche, Familien und Senioren von besonderer Bedeutung. Ein Schwerpunkt meiner kommunalpolitischen Arbeit wird es sein, den Öffentlichen Personennahverkehr ins Blickfeld kommunaler Politik zu stellen und wo immer es geht kleine oder größere Verbesserungen anzustreben. Dazu ist aber die Mitwirkung und das Einbringen von Ideen vieler vonnöten.

Stadtbustour durch Deggendorf mit Alt-OB D. Görlitz

Dazu gibt es eine gute Gelegenheit: Am kommenden Freitag, 04.01.2008 werden Alt-Oberbürgermeister Dieter Görlitz und ich zusammen eine Tour durch Deggendorf machen. Ich werde dabei alle 11 Linien der Deggendorfer Stadtbusse vollständig abfahren. Alt-OB Görlitz wird ab 09:50 bei einigen Fahrten mit dabei sein. Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger bei den Fahrten im Bus oder in der jeweiligen Wartezeit an der Haltestelle Oberer Stadtplatz (siehe Fahrplan unten) ihre Erfahrungen positiver und negativer Art mit den Deggendorfer Bussen und mit dem ÖPNV allgemein mit Alt-OB D. Görlitz und mit mir auszutauschen. Auch konkreten Ideen zu Verbesserungen können Sie uns sagen.
Der Fahrplan am Freitag im Einzelnen:

08:33:00 Aletsberger Str 1,5 Kohlberg-Himmelreich
08:51:00 09:05:00 Ob Stadtplatz 4 Hirzau
09:33:00 09:50:00 Ob Stadtplatz 8 Industriestraße
10:12:00 10:40:00 Ob Stadtplatz 9 Stadt Au
10:55:00 11:00:00 Ob Stadtplatz 10 Thanhof – Sandweg
11:17:00 11:30:00 Ob Stadtplatz 3 Rörerstraße
12:00:00 12:10:00 Ob Stadtplatz 6 Scheuring – Krankenhaus
12:28:00 13:05:00 Ob Stadtplatz 7 Deggenau
13:21:00 14:00:00 Ob Stadtplatz 2 Kleinsiedlung-Mietraching
14:30:00 14:33:00 Ob Stadtplatz 11 FH
14:49:00 15:20:00 Ob Stadtplatz 1,5 Kohlberg-Himmelreich
15:33:00                 Aletsberger Str

Ihre Vorschläge können Sie auch direkt hier als Kommentar anbringen.

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ÖPNV – öffentlicher Personennahverkehr in Deggendorf

25 November, 2007 · Kommentar schreiben

In Zeiten wöchentlich steigender Benzinpreise ist es besonders wichtig einen attraktiven ÖPNV anzubieten. Das dient den Bürgerinnen und Bürgern, das dient der Wirtschaft und fördert Deggendorf.

Deggendorf hat 11 Stadtbuslinien, die von der Fa. Artmeier betrieben werden. Dazu kommt ein System von Arufsammeltaxis. Einen direkten Tarifverbund mit den Buslinien der Verkehrsgemeinschaft im Landkreis Deggendorf VLD von dem viele Linien auch von und nach Deggendorf betrieben werden ist (noch?) nicht vorhanden. Ein Veranstaltung des 1. Deggendorfer Bürgerforums vom letzten Montag brachte aber interessante neue Aspekte, die kaum bekannt sind, zutage. So kann man beispielsweise im Klinikum Deggendorf einsteigen und dem Fahrer sagen, man wolle nach Osterhofen. Dann wird man ohne die Notwendigkeit ein Stadtbusticket kaufen zu müssen, bis zum Bahnhof befördert, dort kauft man dann im Bus nach Osterhofen einen Fahrschein der VLD. Umgekehrt geht das noch leichter. Man muss nur in Osterhofen sagen, man will im Stadtverkehr Deggendorf einen Anschlussbus benutzen, dann bekommt man für das gleiche Geld (!) einen Fahrschein dafür. Warum Deggendorf nicht direkt ins Wabensystem der VLD integriert ist, das konnten die Verantwortlichen auch nicht erklären. Offen war man auch zu der Idee von Ausweitungen von Haltestellen des Anrufsammeltaxis: Man müsste sich nur mit ein paar anderen zusammentun und dies bei der Stadtverwaltung anregen. Herr Veit von der Stadt Deggendorf und Herr Artmeier haben zugesagt unsere Anregungen zu prüfen. Das ist sehr erfreulich! Die Unterlagen aus der Veranstaltung vom Montag habe ich bereits an beide weitergeleitet.

Mir liegt dieses Thema sehr am Herzen. Aus diesem Grund habe ich die Moderation und die Vorbereitung für diesen Offenen Runden Tisch übernommen. Anbieter und Nachfrager waren eingeladen, zusammengefunden hat sich eine Versammlung von Vertretern der Parteien, Elternbeiräte, VLD, Stadt Deggendorf, Gemeinde Stephansposching, Busunternehmer Artmeier, Regionalbus Ostbayern, VCD und Busfahrer. Leider fehlte ein Vertreter des Landratsamts. Man hatte mich aber dort vorab bestens mit Informationen versorgt.

Es ist geplant aus den Ergebnissen eine ÖPNV-Charta für unsere Region zu erstellen. Darüber wird noch zu berichten sein. Ich werde mich in der Kommunalpolitik besonders auch für die weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs einsetzen, der gerade für junge Leute, für Familien und für Senioren von großer Bedeutung ist. Bitte senden Sie mir Ihre Vorschläge zu weiteren Ideen, Verbesserungen, aber auch zu Problemen, die es heute gibt: johannes@grabmeier.net, oder rufen Sie mich einfach an: 0991-2979584.

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Wahl des Deggendorf „Christkindls“

20 November, 2007 · Kommentar schreiben

Vor 2000 Jahren hat Maria einen Knaben – das Christkind – geboren. Ich freue mich, dass die frohe Botschaft Jesu Christi auch heute noch präsent in unserer Gesellschaft ist. Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst! Die christliche Botschaft ist nicht nur etwas für hinter den Kirchenmauern, sondern betrifft unser ganzes Leben, unsere Welt, das Miteinander in  einer Stadt. Von daher ist auch in der Kommunalpolitik für einen Christen immer zu prüfen, ob bei Entscheidungen im christlichen Sinne gehandelt wird. Der Einsatz für einen Öffentlichen Personennahverkehr beispielsweise – darüber wird hier noch zu reden sein – hilft denjenigen in der Gesellschaft, die keine Auto haben, sich keine zweites Auto in der Familie leisten können, denen der Anstieg der Spritpreise nicht egal sein kann, das sie es sich nicht mehr oder immer weniger leisten können.

Zurück zum Christkind: Ich freue mich ganz besonders, dass in unserer Zeit auch ein weibliches Wesen den vor 2000 Jahren geborenen Knaben darstellen kann – schließlich ist Jesus als Erlöser für alle Menschen, nicht nur für Männer in die Welt gekommen. Das glt umso mehr, da nach der Lehre der Kirche die Repräsentation Christi am Altar im Gottesdienst ausschließlich Männern vorbehalten ist!

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Deggendorf ist in – aber laut ist out

13 November, 2007 · Kommentar schreiben

In der öffentlichen Infobörse der CSU am Freitag vor einer Woche im Kolpingshaus gab es eine intensive, offene und teilweise kontroverse Diskussion über den Vorschlag von Stadträtin Tuchen, prüfen zu lassen, ob private Wachdienste gegen Ruhestörer in den Nächten von Donnerstag bis Samstag eingesetzt werden könnte. Alle waren sich einig, dass man es sehr begrüßte, dass im Gegensatz zu noch vor wenigen Jahren, nun auch wieder ein Nachtleben sich in Deggendorf etabliert habe und nicht nur viele Studentinnen und Studenten der FH Deggendorf, Jugendliche aus dem ganzen Landkeis bis hin zu solchen, die extra aus Straubing in die attraktiven Discos nach Deggendorf kämen. Die Leidtragenden bisweilen sind die Anwohner in der Innenstadt. Mitten in der Nacht würde immer wieder der Lärmpegel am Schlaf hindern. Für diese Problem gab es uneingeschränktes Verständis. Dennoch wurde in der Diskussion deutlich, dass dies nicht einfach mit der Devise „Ruhe und Ordnung“ bekämpft werden könnte. Der Vorschlag von Frau Tuchen fand aus diesem Grund nicht die Zustimmung aller. Insbesondere der JU-Kreisvorsitzende Moser sprach sich dagegen aus. Neben grundsätzlichen Argumenten gegen einen verstärkte Polizeipräsenz und Streifengänge wie sie heute in der Deggendorfer Zeitung auch vom Polizeichef Hilmer vorgebracht wurden, spricht auch noch die Pesonalbesetzung der Polizei und die Problematik, dass bei gleichzeitig anderen Einsätzen die Polizei nicht überall sein könnte. Auch im Sinne der meisten nicht lautstark auftretenden Jugendlichen wäre es, wenn sich dieses Übel abstellen ließe.

Ich selbst habe volles Verständnis für die Anwohner geäußert, aber auch darauf hingewiesen, dass es in anderen Stadtteilen, die nicht die vielen Vorteile der Innenstadt (kurze Wege, attraktives Geschäfts- und Restaurantangebot, Begegnungsmöglichkeiten etc.) hätten, es durchaus rund um die Uhr ruhig sei. Man müsse also immer auch fairerweise Vorteile und Nachteile gleichzeitig betrachten. Dies fand breite Zustimmung, insbesondere auch vom CSU-Fraktionschef Zacher. Von anderer Seite wurde ergänzt, dass überdies bei der attraktiven Neugestaltung der Sraßen der Innenstadt von den Hausbesitzern keine Kostenbeteiligungen verlangt worden waren. Mein Vorschlag war dann noch, ob man nicht wenigstens prüfen könnte, ob seitens der Polizei beispielsweise einmal 4 Wochen lang intensiv kontrolliert werden könne, so dass hier ein gewisser Lerneffekt bei den betroffenen Verursachern des Lärms bereits mit einer solchen Maßnahme erzielt werden könnte.

Resumee: Offene, auch bisweilen kontroverse Diskussionen sind dringend nötig um verschiedene Aspekte und sich widersprechende Ziele zu beleuchten und dann nicht auf der Hand liegenden Lösungsideen zu entwickeln. Schade nur, dass bei diesem öffentlichen Infogespräch nur CSU-Stadträte und CSU-Stadtratskandidaten dabei waren.

Kategorien: Deggendorf · Innenstadt
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