Für Deggendorf: Stadtratswahl 2008

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Gedanken zu „Donau-Anzeiger: Geteilte Meinungen vor den Wahlen“

18 Februar, 2008 · Kommentar schreiben

Am Samstag brachte der Donau-Anzeiger einen interessanten Artikel, der zum Nachdenken anregt, da er doch das Dilemma mit der Wahl und der Demokratie sehr gut beleuchtet. Die dort aufgezeigte Problematik kann ich nur durch meine eigenen Erfahrungen im „Wahlkampf“ bestätigen:

Keine „Hanswursten an die Macht“

Ledigitlich zwei von zwanzig Bürgern in Deggendorf verbinden gemäß DA Hoffnung mit der neuen Wahl. Einer spricht von „Hanswursten an der Macht“ und geht nicht zum Wählen. Unabhängig von diesem Pauschalurteil, wogegen man nichts machen kann, weil man nicht weiß, was ihn bewegt und warum er zu dieser Auffassung kommt, die Schlussfolgerung dieses Bürgers ist hochgradig unlogisch: Wenn er nicht zur Wahl geht, dann werden vielleicht die Kandidaten, die er als „Hanswursten“ bezeichnet, gestärkt. Der richtige Weg wäre m.E., dass ein Bürger genau die Kandidaten herauspickt, von denen er denkt, dass sie sich konsequent für das Gemeinwohl in seinem Sinne einsetzen. Davon gibt es mit Sicherheit in vielen Listen geeignete Kandidaten und Kandidatinnen.

Kompetente Wahl ist auch eine Herausforderung für den Wähler!

Da muss man sich aber im Detail mit den einzelnen Kandidaten auseinandersetzen. Auffallend für mich ist, dass sich nur wenige Bürger für die Punkte interessieren, für die ich mich besonders einsetzen will. Viele andere Kandidaten haben im Gegensatz zu mir noch nicht einmal ihre Ziele auf ihrem Werbematerial formuliert. Weil es offensichtlich niemanden interessiert, spart man sich das. Es ist dann Bürgern, dass von den Kandidaten abzuverlangen. Dann kann sich auch was ändern, wenn man gezielt solche Kandidaten wählt! Sich vorher nicht dafür zu interessieren und hernach zu sagen, die machen sowieso was sie wollen, das passt nicht zusammen!
Themen der Kommunalpolitik unbekannt – mehr Bürgermitwirkung

Das nächste Problem: Rauchverbot – Hier geht alles durcheinander. Die Kommunalwahl hat nun absolut nichts mit dem vom Landtag mit den Stimmen ALLER Parteien (bis auf ganz wenige Gegenstimmen), also CSU, SPD und Grüne beschlossenen Rauchverbots zu tun. Da wird auch nicht – wie jemand meint – „über die Köpfe der Wähler hinweg“ entschieden. Das wird es immer, wenn der von den Wählern bestimmte Landtag irgendetwas beschließt. Das gerade ist die Idee der repräsentativen Demokratie. Dennoch: Wenn das aber ein indirektes Plädoyer für mehr Volksabstimmungen sein soll, dann würde ich das nur unterstützen. Das würde der Politikverdrossenheit gehörig entgegenwirken, wenn man selbst immer mal wieder mitreden und mitabstimmen könnte. Wir hätten dann natürlich einen Dauerwahlkampf – das würde ich aber in Kauf nehmen. Das müsste uns eine lebendige Demokratie schon wert sein.

Maßnahmen für die FH

Dem Studenten der FH, der zuwenig Parkplätze bemängelt, kann geholfen werden: Zum Erweiterungsbau der FH und zur Landesgartenschau will die Stadt neue Parkplätze bauen. Ich hoffe aber nur, dass dieser Student bis dahin sein Studium schon abgeschlossen haben wird. Die andere Anregung im Stadtpark im Winter dafür zu sorgen, dass dort keine „Schlammschlachten“ beim Begehen der Wege stattfinden müssen, dafür werde ich mich sofort einsetzen. Eines ist in diesem Zusammenhang noch vergessen worden: Hätte man einen funktionierenden und dem Bedarf angepassten öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) an die FH, dann bräuchte man vielleicht gar nicht soviele Parkplätze. Wie Sie wissen, ist das eine weiteres für mich wichtiges Themenfeld.

Medien und Politikverdrossenheit

Was kann man also noch tun, um der Politikverdrossenheit zu begegnen? Hier könnten auch die Medien noch mehr tun! Natürlich ist es eine Herausforderung an die Leser, wenn Details und fachliche Zusammenhänge in der Zeitung dargestellt werden. Das wäre aber vielleicht auch ein gute Schritt, denn, wann wird schon dem Leser genau erklärt, was nun die konkreten Aufgaben eines Stadtrats sind? Der Artikel des Donau-Anzeigers zeigt immerhin schon mal die Probleme auf. Dieser Vorschlag auch über Details genauer zu berichten wäre dann der nächste Schritt.

Noch ein Beispiel: Wenn die Fraktionen im stillen Kämmerlein ihre Positionen vorab entwickeln, dann gibt es keine interessanten parteiübergreifenden Diskussionen im Stadtrat. Das trägt dann zum Eindruck der Bürger bei, dass man sowieso bei nichts machen kann. Würde es hingegen offene Diskussionen im Stadtrat geben, dann würde manches Medium schreiben, Fraktion XY zerstitten, uneins, etc. – das wollen die Parteien aber nicht. Vielleicht könnte man zu Beginn der neuen Stadtratsperiode ein gemeinsames Treffen der neu gewählten Stadträte und der Medien organisieren, wo solche Themen einmal diskutiert werden würden.

Kategorien: CSU · Deggendorf · Donau-Anzeiger · FH Deggendorf · Medien · Wahlkampf · ÖPNV

Zum Wahlrecht – Teil II

17 Februar, 2008 · Kommentar schreiben

Am 21.12. habe ich in diesem Blog schon die wichtigsten Anmerkungen zur Stadtratswahl gemacht. Heute sei nur ergänzt, dass am 02.03. nicht nur die Stadtratswahl, sondern auch die Kreistagswahl und die Landratswahl ansteht. Dageen wurde die Oberbürgermeisterin im Jahr 2006 für 6 Jahre gewählt und steht somit nicht zur Wahl. Der Kreistag hat 60 Mitglieder. Demzufolge habe Sie auch 60 Stimmen. Diese können Sie wie die 40 bei der Stadtratswahl auf einzelne Kandidaten (bis zu 3 Stimmen) und über alle Listen verteilen. Auch hier empfiehlt sich eine Wunschliste (z.B. die der CSU) auf jeden Fall oben anzukreuzen.

Briefwahl

Mit der Ihnen zugegangen Wahlbenachrichtigungskarte können Sie Briefwahlunterlagen anfordern, insbesondere wenn Sie am Wahltag verreist sind. In diesem Fall haben Sie auch den Vorteil, dass Sie die sehr großen Wahlzettel bequem zuhause ausfüllen können. Der weiße Zettel ist für die Kreistagswahl, der rosa Zettel für die Stadtratswahl und der blaue Zettel für die Landratswahl.

Ausländer und Zweitwohnsitz – Studenten

Leben Sie in Deggendorf und sind Bürger eines EU-Landes, dann sind Sie für die Kommunalwahl wahlberechtigt! Gleiches gilt Personen, die ihren Lebensmittelpunkt in Deggendorf haben, aber vielleicht nur einen Zweitwohnsitz angemeldet haben. Ein Beispiel dafür sind Studenten und Studentinnen. Sie können dann einen Eintrags ins Wählerverzeichnis beantragen und dann in Deggendorf wählen.

Sitzverteilung und Listenverbindungen

Jede Partei erhält soviele Stimmen wie ihre einzelnen Bewerber in Summe persönliche Stimmen oder Listenstimmen bekommen haben. Rechnet man nun den Anteil einer Liste an den 40 Stadtratssitzen aus, dann gibt es normalerweise keine natürlichen Zahlen als Ergebnis, sondern beispielsweise 7,5 oder 22,6 etc. Die ganzen Anteil ergeben natürlich genau so viele Sitze. Das Problem besteht aber nun mit den Anteilen hinter dem Komma. Hier gibt es keine zwingende mathematische Regel diese Anteile auf ganze Sitze umzurechnen. Deshalb gibt verschiedene Methoden wie d’Hondt oder Hare-Niemeyer. In Bayern gilt das Verfahren von d’Hondt. Dazu werden alle Stimmenzahlen der Listen der Reihen nach durch 1, 2, 3, …., 40 dividiert und die Ergebnisse der Reihe nach geordnet. Die größten 40 Ergebnisse entsprechen je einem Sitz. Mann kann da auch anders erklären: Man finde ein ganze Zahl M, die in etwa der Stimmenzahl, die man für ein Mandat erreichen muss, entspricht und zwar so, dass nach Division aller Stimmenanzahlen durch diese Zahl M und anschließendem Abrunden (!) auf die nächste natürliche Zahl die Summe der Ergebniss gleich 40 ist.

Die CSU und die Junge Liste sind eine Listenverbindung eingegangen. Das bedeutet beim Auszählen zunächst, dass die Stimmen, die die CSU gewonnen hat und die Stimmen, die die Junge Liste gewonnen hat, aufaddiert werden und zunächst so getan wird, als wäre das eine Liste. Es wird dann mit dem oben erklärten Verfahren zunächst ermittelt, wieviele Sitze diese beiden Listen miteinander gewonnen haben. Anschließend wird dann in einem weiteren Zuordnungsverfahren diese Gesamtzahl von Sitzen anteilsmäßig auf die beiden einzelnen Listen verteilt.

Kategorien: Deggendorf · Stimmabgabe · Wahlrecht

Anregung zur Information über die Stadtratswahl auf der Internetseite der Stadt Deggendorf

8 Februar, 2008 · Kommentar schreiben

S.g. Frau Oberbürgermeisterin Eder,

angesichts der doch relativ niedrigen Wahlbeteiligungen in letzter Zeit schlage ich vor, dass auf der Internet-Eingangsseite der Stadt Deggendorf mit entsprechend ihrer Bedeutung großen Aufmachung nun drei Wochen vor der Wahl  auf diese hingewiesen wird. Wir sollten jegliche Möglichkeit nutzen, dass die  Bürgerinnen und Bürger ihr Wahlrecht nutzen können!

Derzeit findet man die Informationen der Stadt Deggendorf zur Wahl nur, wenn  man intensiv danach sucht – und zwar unter „Politik“, dann nicht etwas unter dem Kasten „Stadtratswahl“ (da kommen die Ergebnisse von 2002), sondern nur ganz klein in der blauen Leiste darüber (Wahlen). Dort sind von Herrn Löfflmann eine ganze Reihe von guten Informationen dann zusammengestellt.

Seine Kernaussagen dort „Das Wahlrecht ist eines der grundlegenden staatsbürgerlichen Rechte. Alle Wahlberechtigten sollten davon Gebrauch machen und so ihrer Meinung Geltung verschaffen. Auf sein Wahlrecht sollte daher niemand verzichten. Unsere Demokratie lebt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger sie bejahen und praktizieren.“ sollten auf die erste Seite von www.deggendorf.de. Vielleicht könnten Sie ja auch sogar Ihren Begrüßungstext in den nächsten drei Wochen auf die Wahl abstellen!

Weiter möchte ich anregen, dass die offiziellen vom Wahlamt ausgehängten Bewerberlisten hier angezeigt werden, und nicht nur, wie derzeit, auf die Homepages (falls existent) der kandidierenden Listen verlinkt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Grabmeier

Kategorien: Anna Eder · Deggendorf · Wahlrecht
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CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer: Sozialpolitik ist es auch sich für den ÖPNV einzusetzen

31 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

Genau 100 Tage im Amt und die neue Generalsekretärin der CSU ist in Deggendorf. Erfrischend einmal nicht den üblichen Typ „Generalsekretär“ anzutreffen. Mit klarer Analyse der politischen Lage in Deutschland und insbesondere in Bayern bestach die Rechtsanwältin aus Ingolstadt. Besonders beeindruckend Ihre Analyse,  was eigentlich Sozialpolitik ist. Das ist nicht möglichst viele Leute zu Empfängern von staatlichen Sozialleistungen zu machen, sondern für diese Arbeitsplätze zu schaffen.

Besonders hat mir ihre Aussage gefallen, dass es auch Sozialpolitik sich für den ÖPNV einzusetzen, damit alle Menschen, auch diejenigen, die sich kein oder kein zweites Auto leisten können, an der in unser Gesellschaft notwendigen Mobilität teilhaben zu können. Genauso argumentiere ich auch. Sollte es in der für den ÖPNV in unserer Region hauptverantwortlichen Landkreisspitze hier noch Zweifel gegeben haben, sind diese nun sicher ausgeräumt worden. Ein wie ich meine notwendiger neuer Nahverkehrsplan, der als mittelfristiges Ziel für den Landkreis (und darüber hinaus) einen umfassenden Informations-, Verkehrs- und Tarifverbund festschreibt und integrierten Taktverkehr anstrebt, ist mehr als die derzeitige gemeinsame Fahrpreisgestaltung der im VLD (Verkehrsgemeinschaft Landkreis Deggendorf) zusammengeschlossenen Busunternehmer.

Kategorien: CSU · Christine Haderthauer · Deggendorf · Landkreis Deggendorf · VLD · ÖPNV
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Dafür setze ich mich ein: Entwicklung der Stadtteile

30 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

In den siebziger Jahren eingemeindete ehemalige eigenständige Gemeinden

Auf meiner Werbekarte für die Stadtratswahl habei ich als geschrieben, dass ich mich für die Entwicklung der Stadtteile einsetze. Unter den „Stadtteilen“ versteht man in Deggendorf vor allem die Gebiete, die in den siebziger Jahren bei der Gemeindereform zur Deggendorf gekommen sind: Mietraching, Greising, Seebach, Deggenau, Fischerdorf, Natternberg als früher selbständige Gemeinden. Es ist wichtig, dass dort die eigene Identität weit gepflegt und entwickelt wird. Ein Beispiel dazu sind die Bürgerversammlung, die alljährlich für diese Stadtteile abgehalten werden.

Aber auch andere Bereiche wie Nieder-/Oberkandlbach werden im gewissen Sinn als „Stadtteil“ wahrgenommen. Meine Anregung zu prüfen, wie der Stadtbus 8 in die Industriestraße nach Niederkandlbach weitergeführt werden kann, wäre, wenn realisierbar, ein Beispiel für eine solche Entwicklung.

Stadtteile Kohlberg, Himmelreich, Hirzau, Schaching, Rörerstr-Ruselstr., Perlasberg, Stadt-Au, …

Sind denn das auch Stadtteile? Eigentlich nein! Da kommt man nun ins Grübeln. Die alte Gemeinde Schaching auf dessen alter Gemarkung fast all diese Bereiche liegen, legten sich wie ein Hufeisen um das Kerngebiet Deggendorfs bis es 1935 zur Eingemeindung von Schaching kam. Bis auf Alt-Schaching selbst entwickelten sich diese Gebiete erst anschließend. Entsprechend werden sie heute nicht als „Stadtteile“ wahrgenommen. Das – so schlage ich vor – sollte man aber ändern. Wie die Bürger und Bürgerinnen beispielsweise in Deggenau haben auch die Bürger und Bürgerinnen in Himmelreich gemeinsame Interessen, die in einer großen Bürgerversammlung in der Stadthalle (für den großen Rest der nicht in den siebziger Jahren eingemeindeten Bereiche) untergehen: Z.B. gibt es keinerlei Gelegenheit sich im Himmelreich oder am Kohlberg überhaupt in einem Raum zu versammeln.

Deggendorf insgesamt in etwa gleichgroße Stadtteile einteilen!

Das scheint mir nun ein naheliegender Schritt. Das kann ohne großen Aufwand seitens der Stadtverwaltung geschehen – unter Mitwirkung der Bürger. Damit ist selbstverständlich zunächst noch gar nichts gewonnen! Aber das kann der Ausgangspunkt für Identität, Bewusstsein und Entwicklung sein.

Kategorien: Deggendorf · Stadtteile
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Zwei Beiträge von Donau-TV zum ÖPNV nun hier zum Anschauen

22 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

Donau-TV hat am 04.01. über die Stadtbustour mit Alt-OB Dieter Görlitz und am 11.01. über die Übergabe der ÖPNV-Charta berichtet. Beide Beiträge können nun direkt hier  im Blog angeschaut werden. Ein entsprechende Erlaubnis habe ich gestern vom Sender bekommen.

Hier also der Bericht zur Übergabe der ÖPNV-Charta -

und hier der Bericht zur Stadtbustour:

Kategorien: CSU · Deggendorf · Dieter Görlitz · Donau TV · Innenstadt Deggendorf · ÖPNV
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Musikfestival Kulturwald und Deggendorf

21 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

Neues Musikfestival Kulturwald: Spielstätte Burgruine Natternberg in Deggendorf?!

Anfang des Jahres haben mich Berichte in der Deggendorfer Zeitung über eine neuen Muikfestival auf Anhieb begeistert: Unteren dem Namen „Kulturwald“ planen Prof. Thomas Bauer, Bariton und an er Münchner Musikhochschule tätig, Joseph Liebl, Kulturmanager aus tuttgart und Thomas Gstettenbauer vom Wildberghof Buchet ein Kulturfestival er besonderen Art ins Leben zu rufen. Alle drei stammen hier aus er Deggendorfer Gegend. Folglich ist es ihnen ein Anliegen uch hier in unserer Region ein Festival zu gründen. Auf ihrer Homepage www.kulturwald.de schreiben sie folgendes uur Idee dieses neuen Festivals, das erstmalig für 04.09.-07.09.2008 geplant ist.

„Der Wunsch, ein eigenständiges Musikfestival in der Waldregion zwischen Regensburg und Passau langfristig zu verankern ist gleichermaßen das Ziel, das sich die Initiatoren der neuen Konzertreihe ‘Kulturwald’ gesteckt haben. Im Laufe der nächsten Jahre sollen besondere und spannende Veranstaltungsorte wie Heustadel, Waldlichtungen, Steinbrüche, Bauernhöfe, Waldklöster entdeckt und als Veranstaltungsorte für erstklassige Musikdarbietungen genutzt werden.

Die hier lebenden Menschen, sowie die einzigartige und über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft sind die grundlegende Motivation einen neuen Fokus auf den Bayerischen Wald zu legen.“
Einmalige kulturelle Chance für Deggendorf: Brief mit Anregungen an Oberbürgermeisterin Anna Eder

Dieses Festival bietet eine einmalige Chance die kulturelle Vielfalt Deggendorf zu erweitern und Deggendorf mit dem Namen eines sicher bald weithin bekannten Musikfestivals zu verknüpfen. Ich habe aus diesem Grunde mit dem musikalischen Leiter Prof. Bauer Kontakt aufgenommen. Prof. Bauer und die anderen Organisatoren haben diese Ideen sehr positiv aufgenommen. In einem Brief an die Deggendorfer Oberbürgermeisterin habe ich angeregt, zu prüfen, ob dem jungen Festival seitens des Kulturamts der Stadt Unterstützung zugesagt werden kann. Ab 2009 oder 2010 könnte dann auch – so mein Vorschlag – eventuell nach entsprechenden Klärungen mit allen Verantwortlichen, Vorbereitungen und Klärungen die Burgruine Natternberg in der Stadt Deggendorf als Spielstätte für das Festival genutzt werden.

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Wirschaftsminister M. Glos in Deggendorf: Soziale Marktwirtschaft und Subsidiarität

19 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

Von links nach rechts: Bundesminister Michael Glos, CSU-Stadtratskandidat Prof. Dr. Johannes Grabmeier, FH-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl

Gestern war der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zum Neujahrsempfang der CSU in Deggendorf im Kolpingshaus/Stadthotel. Speziell waren Vertreter der Wirtschaft zum Empfang geladen. Durch Plakate in der Stadt waren aber auch alle Bürger und Bürgerinnen eingeladen. Von diesen hätten durchaus noch mehr diese Gelegenheit wahrnehmen können Politik aus erster Hand und zum Greifen nahe zu erleben.

Soziale Marktwirtschaft und Subsidiarität

Zwei Themen stellte Glos besonders heraus: Sein Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft. die es gelte in der großen Koaliton mit der SPD immer wieder anzumahnen. Besonders wichtig – und das betrifft nun die Stadtratswahl direkt – seine klaren Aussagen zur Subsidiarität: Politische Entscheidungen sollen dort, wo Nähe und direkte Kompetenz vorhanden sind getroffen werden. Für die Stadt Deggendorf also: im Stadtrat. Deshalb ist Kommunalpolitik so wichtig, da die unmittelbaren Themen der Daseinsvorsorge in unserer Stadt von uns selbst – bzw. von dern von uns gewählten Stadträten zu verantworten sind.

Fachhochschule Deggendorf

Besonders herausgehoben hatte Glos aber auch die Fachhochschule, weil es in Städten wie in Deggendorf noch möglich sei, ein Miteinander und Zusammenwirken von regionaler Wirtschaft, Forschungs- und Gründereinrichtungen gelingen zu lassen.

Kategorien: CSU · Deggendorf
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ÖPNV-Charta des 1. Deggendorfer Bürgerforums für lebendige Demokratie und Toleranz übergeben

12 Januar, 2008 · Kommentar schreiben

ÖPNV-Charta für die Stadt und den Landkreis Deggendorf

Wie Sie schon den Medien (Deggendorfer Zeitung, Donau TV) entnehmen konnen hat das 1. Deggendorfer Bürgerforum, dessen zweiter Vorsitzender ich bin, gestern die ÖPNV-Charta für die Stadt und den Landkreis Deggendorf der Öffentlichkeit, den Medien und den Verantwortlichen in Stadt und Landkreis übergeben. Das waren Günter Veit von der Stadtverwaltung und in Vertretung von Frau Oberbürgermeisterin Eder sowie Herr Artmeier, dessen Unternehmen die Stadtbuslinien betreibt und der gleichzeitig stellv. Sprecher der Verkehrgemeinschaft Landkreis Deggendorf (VLD) ist. Die Verantwortlichen im Landkreis, Landrat Christian Bernreiter und Kämmerer Werner Neupert waren wegen anderer Terminverpflichtungen verhindert und bekommen das Dokument noch nachgereicht.

Die Charta kann auf der Internetseite des Bürgerforums heruntergeladen werden. Ebenso mein Präsentationstext von gestern.

1. Deggendorfer Bürgerforum für lebendige Demokratie und Toleranz e.V.

Das Bürgerforum arbeitet überparteilich und gemeinnützig. Der Zweck des Vereins ist es das demokratische Staatswesen unseres Landes durch Schärfung des politischen Bewusstseins zu unterstützen. Er fördert kritisches Denken und den Meinungsaustausch zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen und handelt überparteilich. Aus diesem Grund hat das Bürgerforum das doch bei uns in der Kommunalpolitik bislang nicht gerade im Mittelpunkt stehende Thema „Öffentlicher Personennahverkehr“ im Herbst zum Diskussionsthema gemacht. Bereits jetzt sehen wir positive Auswirken, allein dadurch dass dieses Thema nun in aller Munde ist. Mit der Präsentation der ÖPNV-Charta ist diese Aufgabe für das Bürgerforum zu einem ersten Abschluss gekommen.

Nahverkehrsplan mit den Ziel eines umfassenden Verkehrs-, Tarif- und Informationssystems

Nun ist es Aufgabe der Kommunalpolitik und der Bürger sowie der Verantwortlichen in Behörden und den Busunternehmen die aufgezeigten Ideen umsetzen. Selbstverständlich werde ich als Stadtratskandidat dieses Thema intensiv weiter verfolgen und mich für Verbesserungen einsetzen. Da gehört dazu, dass der Landkreis Deggendorf als Aufgabenträger nach 1993 wieder einen Nahverkehrsplan erstellt. Dieser ist Planungs- und Entscheidungsgrundlage für die Genehmigungsbehörde, die Regierung von Niederbayern. M.E. gehört in diesen Plan das Ziel festgeschrieben in unserer Regionen einen umfassendes Verkehrs-, Tarif- und Informationssystem einzurichten.

Stadtbuslinien und Anrufsammeltaxis in Deggendorf – Aufgabenträgerschaft für die Stadt Deggendorf!

Obgleich der Landkreis Aufgabenträger für den ÖPNV auch in der Stadt Deggendorf ist, bezahlt die Stadt Deggendorf die notwendigen Zuschüsse für die Stadtbusse aus dem eigenen Finanzhaushalt. Hier ist der Landkreis an seine Aufgaben zu erinnern und dies ist neu abzustimmen. Idealerweise sollte eine allseits zufriedenstellte Regelung gefunden werden, die auch die Aufgabenträgerschaft für die Stadtbusse an die Stadt Deggendorf offiziell abgibt. Nur so können effizient die Stadtbuslinien durch die Verwaltung unter der Verantwortung des Deggendorfer Stadtrats zeitlich und räumlich optimiert werden. Dafür werde ich mich einsetzen

Kategorien: Anna Eder · Deggendorf · Direktverbindung Flughafen · Innenstadt Deggendorf · Stadtbusse · ÖPNV

Freitag 04.01.2008: Mit Alt-OB Dieter Görlitz auf Stadtbustour durch Deggendorf

1 Januar, 2008 · 2 Kommentare

In das Blickfeld: Öffentlicher Personennahverkehr in Deggendorf – Stadtbusse

Seit den fünfziger Jahren gibt es die Deggendorfer Stadtbusse. In Zeiten steigender Benzinpreise ist es wichtig, dass in der Kommunalpolitik die Aufmerksamkeit auf den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gelegt wird. Der ÖPNV ist ohnehin für Schüler, Auszubildende, Jugendliche, Familien und Senioren von besonderer Bedeutung. Ein Schwerpunkt meiner kommunalpolitischen Arbeit wird es sein, den Öffentlichen Personennahverkehr ins Blickfeld kommunaler Politik zu stellen und wo immer es geht kleine oder größere Verbesserungen anzustreben. Dazu ist aber die Mitwirkung und das Einbringen von Ideen vieler vonnöten.

Stadtbustour durch Deggendorf mit Alt-OB D. Görlitz

Dazu gibt es eine gute Gelegenheit: Am kommenden Freitag, 04.01.2008 werden Alt-Oberbürgermeister Dieter Görlitz und ich zusammen eine Tour durch Deggendorf machen. Ich werde dabei alle 11 Linien der Deggendorfer Stadtbusse vollständig abfahren. Alt-OB Görlitz wird ab 09:50 bei einigen Fahrten mit dabei sein. Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger bei den Fahrten im Bus oder in der jeweiligen Wartezeit an der Haltestelle Oberer Stadtplatz (siehe Fahrplan unten) ihre Erfahrungen positiver und negativer Art mit den Deggendorfer Bussen und mit dem ÖPNV allgemein mit Alt-OB D. Görlitz und mit mir auszutauschen. Auch konkreten Ideen zu Verbesserungen können Sie uns sagen.
Der Fahrplan am Freitag im Einzelnen:

08:33:00 Aletsberger Str 1,5 Kohlberg-Himmelreich
08:51:00 09:05:00 Ob Stadtplatz 4 Hirzau
09:33:00 09:50:00 Ob Stadtplatz 8 Industriestraße
10:12:00 10:40:00 Ob Stadtplatz 9 Stadt Au
10:55:00 11:00:00 Ob Stadtplatz 10 Thanhof – Sandweg
11:17:00 11:30:00 Ob Stadtplatz 3 Rörerstraße
12:00:00 12:10:00 Ob Stadtplatz 6 Scheuring – Krankenhaus
12:28:00 13:05:00 Ob Stadtplatz 7 Deggenau
13:21:00 14:00:00 Ob Stadtplatz 2 Kleinsiedlung-Mietraching
14:30:00 14:33:00 Ob Stadtplatz 11 FH
14:49:00 15:20:00 Ob Stadtplatz 1,5 Kohlberg-Himmelreich
15:33:00                 Aletsberger Str

Ihre Vorschläge können Sie auch direkt hier als Kommentar anbringen.

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