Für Deggendorf: Stadtratswahl 2008

CSU-Kandidaten informieren sich über die Arbeit der Lebenshilfe e.V. in Deggendorf

10 Februar, 2008 · Kommentar schreiben

Gemeinsam mit Oliver Antretter, CSA-Kreisvorsitzender und ebenso CSU-Kandidat für den Stadtrat haben wir die Idee entwickelt die Lebenshilfe, die ein Wohnheim im Himmelreich und die Deggendorf Werkstätten Richtung Metten betreibt zu besuchen und uns aus erster Hand informieren zu lassen. Hier der Bericht von Oliver Antretter über die äußerst gute Informationsveranstaltung mit dem Leiter der Einrichtung Hans Ebner:

Behinderte Menschen – menschliches Glied in unserer Gesellschaft

CSU informiert sich über Wohnheim der Lebenshilfe

Unter dem Thema „Arbeitgeber in unserem Stadtviertel“, organisierte der Kreisvorsitzende der Arbeitnehmerunion Oliver Antretter (dritter von links) den Besuch des Wohnheim der Lebenshilfe e.V. in der Falkensteinstraße in Deggendorf für CSU-Stadträte und CSU-Stadtratskandidaten.

 

Hans Ebner (erster von links), Leiter des Wohnheims, referierte über die Erfolgsgeschichte der 1971 gegründeten Lebenshilfe Deggendorf e.V. mit insgesamt 8 Einrichtungen und fünf Wohnheimen im Landkreis Deggendorf. So sorgen rund 1.300 Beschäftigte für einen Jahresumsatz von 35 Mio €, die vor allem in den Deggendorfer Werkstätten in der Produktion erwirtschaftet werden.

Im Heim in der Falkensteinstr. sind derzeit 54 behinderte Menschen untergebracht, von denen nahezu alle einer Tätigkeit meist in den Deggendorfer Werkstätten nachgehen. Ebenso bewohnen die ersten Rentner das Heim. Bisher waren behinderte Menschen im Rentenalter kaum ein Thema, da in der NS-Zeit viele ermordet worden sind. Die Lebenshilfe steht deshalb vor einen weitern Aufgabenbereich. Bei dem Heim handelt es sich nicht, wie oft angenommen wird, um ein Pflegeheim sondern um ein Eingliederungshaus, betonte Hans Ebner.

Anwesende waren sich darüber einig, dass behinderte Menschen mit Gefühlsleben und sexuellen Bedürfnissen wie jedermann auf keinen Fall von unserer leistungsorientierten Gesellschaft ausgeschlossen werden dürfen.

Großen Respekt zollten die Besucher dem ca. 30-köpfigen Pflegepersonal des Wohnheims. Ob die bis zu 5 Jahre dauernde Ausbildung, oder eine teilweise körperliche harte Arbeit – der Pflegedienst bedarf einer echten Berufung. Neben dem Beauftragten für behinderte Menschen der Stadt Deggendorf, Werner Siller, konnte Oliver Antretter den zweiten Bürgermeister Peter Volkmer, Stadträtin und Bevollmächtigte von Donum Vitae Ilse Bauer, JU-Bezirksvorsitzender Christian Moser, JU-Ortsvorsitzender Paul Linsmeier, Prof. Johannes Grabmeier, Cornelia Wohlhüter, Siegfried Wittenbauer, Maria Karl begrüßen.

Kategorien: CSA · CSU · Lebenshilfe e.V.