Die Passbilder für den Wahlkampfprospekt sind da. Nach der Vorgabe eines mit weißem, eines mit blauem Hintergrund. Vor dem blauen Hintergrund kommen meine grauen Haare noch besser zur Wirkung. Soll man nun hadern mit dem Schicksal, dass einem in relativ jungen Jahren schonn graue Haare beschert hat und die beneiden, die bis ins hohe Alter davon verschont bleiben? Oder soll man sich freuen, dass man mit grauen Haaren so seriös wirkt? Man muss jetzt nur noch den jüngeren Wählerinnen und Wählern klar machen, dass deshalb noch lang kein Grufti ist!
Man könnte die Haare natürlich auch schwarz färben wie das angeblich ein früherer Bundeskanzler getan haben soll und dann prozessieren, wenn jemand behauptet, dass das so ist. Zwischen dem Foto rechts und diesen neuen Fotos liegen jedenfalls nur 7 Jahre.
Wie mir die Fotographin verraten hat, die sowohl die CSU-Kandidaten und die SPD-Kandidaten betreut, haben sich erst 10 der 40 CSU-Kandidaten bei ihr ablichten lassen. Die SPD macht das anders: Hier wird bei einer Versammlung der Kandidaten mit Jacke und Schlips oder entsprechenden weibliche Outfit angetreten.und alle auf einmal nacheinander verpixelt. Das ist sicher effizienter, als individuell den Weg zum Atelier zu finden. Die Frage drängt sich auf: Versinnbildlichen die beiden Prozesse Prinzipielles beider Parteien?
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